Afroamerikaner bei einem Trauermarsch

AP/MARK HUMPHREY

"Ich bin auf dem Gipfel des Berges gewesen."

Auf der Suche nach den Hintergründen des Attentats auf Martin Luther King. Von Christian Blees (SWR/RBB/ORF 2008).

Am 4. April 1968 stirbt Martin Luther King in Memphis durch eine Gewehrkugel. Wenige Wochen später wird der Gelegenheitsarbeiter James Earl Ray als angeblicher Attentäter verhaftet und trotz anhaltender Unschuldsbeteuerungen zu lebenslanger Haft verurteilt.

Dem Journalisten Earl Caldwell lässt der Fall bis heute keine Ruhe. Denn nicht nur er hat unmittelbar nach der Tat einen zweiten Mann mit Gewehr beobachtet, der sich in einem Gebüsch versteckt hielt und danach rasch flüchtete. Aufgrund vieler Recherchen ist der Journalist heute davon überzeugt, dass James Earl Ray bloß als Sündenbock herhalten musste.

Caldwell und andere Zeitzeugen berichten von ihren persönlichen Begegnungen mit Martin Luther King, von den Ereignissen im Vorfeld des Attentats und den eigenen Nachforschungen im Laufe der vergangenen vier Jahrzehnte. Im Mittelpunkt steht die Frage, wer 1968 Interesse am Tod des prominenten Bürgerrechtlers gehabt haben könnte.

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