Marianna Zolnacz

ARTHUR ZOLNACZ

Marianna Zolnacz, Flöte

Bei mehr als 50 Wettbewerben konnte Marianna Zolnacz bereits Preise erspielen - und das, obwohl sie erst 19 Jahre alt ist. Erst kürzlich errang die Flötistin den Gesamtsieg beim internationalen Wettbewerb für Blasinstrumente "Pro Bohemia" in Tschechien, im Vorjahr wurde sie mit dem dritten Preis bei der Kobe International Flute Competition in Japan ausgezeichnet.

Was ist Kunst?

Kunst ist überall und in ihrer Vielfalt einzigartig.

Wie sind Sie zur Kunst gekommen?

Meine Eltern sind Musiker. Zuhause war ich immer von Musik umgeben. Ich wollte eigentlich Harfe lernen, aber meine Eltern sagten, die Flöte sei leichter zu transportieren. Deswegen spiele ich jetzt Flöte. So bin ich also zur Kunst gekommen und sie zu mir.

Kommt Kunst von können, müssen oder wollen?

Alle drei sind miteinander verbunden. Musiker sind irgendwie Handwerker. Um sich musikalisch auszudrücken, brauchen technisches KÖNNEN. Dafür MUSS man, da kommt man leider nicht drum herum, vor allem Eines: üben, üben, üben. Am wichtigsten ist dafür die Begeisterung für die Musik - die Motivation, seine Ziele erreichen und seine Träume verwirklichen zu WOLLEN.

Wo würden Sie am liebsten auftreten?

Überall auf der Welt, sodass ich Möglichkeiten habe, zu reisen und viele Kulturen kennenzulernen.

Mit wem würden Sie gerne zusammenarbeiten?

Mit vielen inspirierenden Persönlichkeiten.

Wie viel Markt verträgt die Kunst?

Die Kunst ist vom Markt leider nicht unabhängig. Mozart komponierte viele seiner schönsten Werke im Auftrag anderer. Aber nicht alle! Jedenfalls dürfen wir Musiker uns nie ausschließlich den Wünschen der Geldgeber beugen.

Und wie viel Kunst verträgt der Markt?

Auf jeden Fall mehr, als es gerade der Fall ist.

Wofür würden Sie Ihr letztes Geld ausgeben?

Für Schokolade.

Wo sehen Sie sich in zehn Jahren?

Ich möchte mir gar keine Vorstellungen machen, wo ich in zehn Jahren sein werde. Aber ich bin sehr gespannt!

Haben Sie einen Plan B?

Nein, ehrlich gesagt nicht. Ich möchte Plan A so gut es geht verfolgen.

Wann und wo sind Sie das letzte Mal unangenehm aufgefallen?

Es war vor einiger Zeit in Polen: Nach einem Konzert bin ich beim Verbeugen von der Bühne gefallen.

Wollen Sie die Welt verändern?

Ja.