Florian Voggeneder

GRÜNWALD

Florian Voggeneder, Fotografie und Zeitbasierte Medien

Florian Voggeneder, geboren 1986 in Linz, studiert Fotografie und Zeitbasierte Medien an der Kunstuniversität Linz. Seine fotografischen und installativen Arbeiten loten das Verhältnis zwischen Menschen, Signale und Interferenzen aus. Derzeit erforschen seine Langzeitprojekte historische und futuristische Aspekte der astronautischen Raumfahrt.

Was ist Kunst?

Freiheit, sich eigene Regeln und Werkzeuge zu definieren, um komplexe Sachverhalte zu untersuchen.

Wie sind Sie zur Kunst gekommen?

Die Erkenntnis mit Code auch Kunst produzieren zu können half mir beim Wechsel von einer kaufmännischen zu einer künstlerischen Laufbahn.

Kommt Kunst von können, müssen oder wollen?

Ursprünglich von nicht anders können. Inzwischen auch von können.

Wo würden Sie am liebsten ausstellen?

Die Frage hängt für mich aber mehr am Genius Loci als dem Ruf, brutalistische Funktionsbauten finde ich beispielsweise ebenso spannend wie den White Cube.

Mit wem würden Sie gerne zusammenarbeiten?

Über Kooperationen mit Autorinnen und Autoren denke ich schon länger nach.

Wie viel Markt verträgt die Kunst?

So lange er freies Schaffen ermöglicht.

Und wie viel Kunst verträgt der Markt?

Gerade genug, um nicht beliebig zu werden.

Wofür würden Sie Ihr letztes Geld ausgeben?

Ausarbeitungen, Fotobücher.

Wo sehen Sie sich in zehn Jahren?

Hoffentlich unbequem.

Haben Sie einen Plan B?

Natürlich, und einen Plan C.

Wann und wo sind Sie das letzte Mal unangenehm aufgefallen?

Vermutlich den Flugplaner/innen und Sicherheitsberater/innen der oben genannten Mars Simulation, die meine zahlreichen Fotografie-Anfragen in den Flugplan einflechten mussten.

Wollen Sie die Welt verändern?

Auf jeden Fall einen Kommentar anfügen.