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Die Privatisierung der Zensur

Seit 1. Jänner 2018 ist das Netzwerkdurchsetzungsgesetz in Deutschland in Kraft: Anbieter sozialer Netzwerke, wie etwa auch Google, Youtube, Facebook und Twitter müssen Inhalte, die offensichtlich rechtswidrig sind, innerhalb von 24 Stunden nach Eingang einer Beschwerde entfernen oder sperren, sonst drohen den Unternehmen hohe Bußgelder.

Das Netzwerkdurchsetzungsgesetz ist umstritten: “Gaga-Vorschrift”, “Zensur”, “nicht mit Meinungsfreiheit vereinbar” lautet hier etwa die Kritik. Welche Folgen hat es, wenn private IT-Unternehmen entscheiden, welche politischen Nachrichten die Nutzerinnen und Nutzer zu sehen bekommen? Welche Art von Regulierung braucht es auf Plattformen? Diesen Fragen geht die zwölfminütige Ö1 Sendung aus der Sendereihe “Matrix” mit Hilfe von Expertinnen und Experten auf den Grund.

Zielgruppe

Sekundarstufe 2

Unterrichtsfächer

Deutsch | Geschichte, Sozialkunde & Politische Bildung | MINT | Informatik | Medienbildung

Stichworte

Demokratie | Deutschland | Europäische Kommission | Facebook | fakenews | Falschnachrichten | Hass im Netz | Hasspostings | Instagram | Matrix | Meinungsbildung | Meinungsfreiheit | Nachrichten | Netzwerkdurchsetzungsgesetz | soziale Netzwerke | Twitter | Urheberrecht | Youtube | Zensur

SENDUNG HÖREN

Wie Facebook, YouTube und die anderen entscheiden, was die Welt sehen darf

Matrix | 27.04.2018

Gestaltung:
Julia Gindl

QUIZ ZUR SENDUNG

Nach dem Anhören der Sendung kann dieses Quiz gelöst werden.

MEHR ERFAHREN

Links

Zeit Online - Was Sie über das NetzDG wissen müssen
Süddeutsche Zeitung - Beginnt jetzt das große Löschen?
futurezone.at - Die EU-Kommission will Qualitätsmedien stärken
Deutschlandfunk - Gegen Hass oder gegen Meinungsfreiheit?
derstandard.at - Überarbeitung des Netzwerkdurchsetzungsgesetzes
Mimikama - Netzwerkdurchsetzungsgesetz
Polis - Bekämpfung von Hate Speech im Internet
Beratungsstelle #GegenHassimNetz
Leseprobe - Adrienne Fichter: Smartphone-Demokratie
heise.de - Geplante EU-Copyright-Richtlinie
bundestag.de - Gesetz gegen strafbare Inhalte im Netz
Spiegel Online - Facebook Daten Skandal

Youtube - Das Ende der Meinungsfreiheit (10:19)

UNTERRICHTSIDEEN UND AKTIVITÄTEN

Das OneNote Klassennotizbuch stellt eine Sammlung von virtuellen Flipcharts für den Unterricht dar. Jede Schülerin und jeder Schüler erhält sein eigenes Flipchart und kann darin Lernfortschritte, Übungen, etc. digital festhalten. Zusätzlich existieren bei Klassennotizbüchern zwei spezielle Flipcharts: Die Inhaltsbibliothek ist jener Bereich in dem Lehrende Materialen für Schülerinnen und Schüler zur Verfügung stellen können – nur der Lehrende kann editieren. Der „Platz für Zusammenarbeit“ ist ein Flipchart, dass jeder editieren kann und somit mehrere Personen an einem gemeinsamen digitalen Produkt arbeiten können. In der folgenden Unterrichtsidee nutzen Lehrende die Inhaltsbibliothek um Schülerinnen und Schülern provokante Aussagen zum Thema Zensur zur Verfügung zu stellen. Die Schülerinnen und Schüler arbeiten dann in ihren eigenen Bereichen und tragen das Ergebnis ihrer Arbeit zum Schluss im „Platz für Zusammenarbeit“ zusammen.
Sollte in ihrer Schule kein Office 365 zur Verfügung stehen, können Sie die Funktionen als Lehrerin oder Lehrer trotzdem nutzen.

DURCHFÜHRUNG

MATERIALIEN

Link zum OneNote Notizbuch

Weiterführende Links:
Anleitung zum kostenlosen Klassennotizbuch
Anleitung zu OneNote Klassennotizbuch von Kurt Söser
Anleitung Teams (enthält auch Klassennotizbuch) von Kurt Söser

Auszug aus dem StGB
Auszug aus dem Verbotsgesetz
Auszug aus dem Symbolegesetz

Meinungsfreiheit im internationalen Kontext

Ö1 macht Schule ist ein Gemeinschaftsprojekt von Ö1, Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung - BMBWF und Pädagogischer Hochschule Wien - PH Wien

Lizenz Info CC BY SA

Lizenz

Dieses Lernmaterial wurde vom „Ö1 macht Schule“ Team erstellt und steht unter einer CC BY-SA 4.0 Lizenz kostenlos zur Verfügung.

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