Max Volbers

ANDRE HINDERLICH

Max Volbers, Blockflöte

Die Blockflöte stellt für ihn das unmittelbarste Instrument dar, doch auch am Cembalo bewegt sich der junge Musiker mit Leidenschaft. Maximilian Volbers ist Jahrgang 1994, in Münster geboren, und studiert derzeit Konzertfach Blockflöte an der Universität Mozarteum Salzburg bei Dorothee Oberlinger.

Was ist Kunst?

Kunst ist so vieles. Ich mag die Vorstellung, dass Kunst und Kultur lange über die eigene Existenz hinaus wirken.

Wie sind Sie zur Kunst gekommen?

Eine Mischung aus Zufall, Glück und familiärer Prägung, würde ich sagen.

Kommt Kunst von können, müssen oder wollen?

Von müssen natürlich!

Wo würden Sie am liebsten auftreten?

Im Markusdom in Venedig, als kleiner Teil eines riesig besetzten mehrchörigen Werks.

Mit wem würden Sie gerne zusammenarbeiten?

Mit Kris Bezuidenhout, Martha Argerich oder Teodor Currentzis.

Wie viel Markt verträgt die Kunst?

Langsam haben wir fast zu viel, fürchte ich.

Und wie viel Kunst verträgt der Markt?

Schwierige Frage. Eigentlich sind Kunst und Markt zwei Dinge, die nicht so recht zu einander passen wollen. Andererseits würde kaum jemand die Bilder van Goghs kennen, wenn sie nicht so unbezahlbar teuer wären…

Wofür würden Sie Ihr letztes Geld ausgeben?

Als Student kann ich ein Lied davon singen: Das letzte Geld gibt man meistens für etwas Unnützes aus und ärgert sich dann.

Wo sehen Sie sich in zehn Jahren?

Darüber mache ich mir eigentlich keine Gedanken.

Haben Sie einen Plan B?

Nein.

Wann und wo sind Sie das letzte Mal unangenehm aufgefallen?

Das behalte ich lieber für mich…

Wollen Sie die Welt verändern?

Ganz ehrlich: Ich liebe meine Arbeit und mache sie so gut ich kann. That’s it.