Constanze Winkler, Lukas Watzl, Isabella Knöll, Jan Thümer, Günther Wiederschwinger

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Theater.Kunst

Vorhang auf für das Ö1 Club-Abonnement Theater.Kunst! Das beliebte Wahlabonnement präsentiert fünf Produktionen des Volkstheaters, zunächst noch im Haupthaus, ab 15. Jänner 2020 in der Halle E im Museumsquartier, der Volkstheater Ausweichspielstätte während der Generalsanierung.

Ihre Vorteile

Mit Ihrem exklusiven Abonnement können Sie drei Stücke auswählen. Der diesjährige Spielplan des zweitgrößten Sprechtheaters in Wien lädt dazu ein, Klassiker wie Der gute Mensch von Sezuan, Peer Gynt oder Die Merowinger oder Die totale Familie von einer neuen Seite zu betrachten. Mit Schwere Knochen von David Schalko und Wer hat meinen Vater umgebracht von Édouard Louis erleben Sie aktuelle, für die Bühne adaptierte Literatur hautnah.

Peter Fasching, Bernhard Dechant

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Die Merowinger oder Die totale Familie nach dem Roman von Heimito von Doderer

Mit Ihrer Ö1 Club-Mitgliedschaft erhalten Sie 20 Prozent Ermäßigung im Vergleich zum Einzelkartenkauf. Als Zugabe erhalten Sie pro gebuchtem Abonnement eine Freikarte für das Naturhistorische Museum Wien.

Wählen Sie drei aus fünf Produktionen


Die Merowinger oder Die totale Familie
von Heimito von Doderer
Regie: Anna Badora
Premiere am 11. September 2019

Ein Psychiater, der seine Patient/innen mittels einer Nasenzange im Kreis führt, ein tyrannisches Familienoberhaupt, das seiner Familie ihr Erbe vorenthält, ein Schriftsteller, der wahllos Passant/innen ohrfeigt und eine Weltfirma, die heimtückisch destruktive Objekte herstellt, treten auf in einer Komödie der Wut. Der Choleriker Childerich III. gelangt durch ein ausgeklügeltes System von Ehen und Adoptionen zu Macht. Daneben wird in dem Roman eben unglaublich viel gewütet, geprügelt, geschlagen, getreten – teils aus Rache, teils aus purer Lust. Für Anna Badoras Eröffnungspremiere bearbeitet der vielfach preisgekrönte österreichische Autor und Dramatiker Franzobel den letzten Roman Doderers für die Bühne.

Der gute Mensch von Sezuan

von Bertolt Brecht
Regie Robert Gerloff
Premiere am 12. Oktober 2019

Wo gibt es denn noch einen guten Menschen? Diese Frage lässt drei Götter durch die Welt wandern und nach Sezuan gelangen. Dort finden sie Unterkunft bei Shen Te. Die Götter gehorchen selbst den irdischen Geschäftsregeln, bezahlen für ihr Nachtlager, und Shen Te legt sich mit ihrem Startkapital einen Tabakladen zu. Als die Neo-Unternehmerin geschäftlich immer mehr in Bedrängnis gerät, maskiert sie sich als ihr skrupelloser Cousin Shui Ta. Es beginnt ein Spiel mit den Identitäten, mit dem Gut- und mit dem Vernünftig- Sein. Shen Tes Kreativität hat Erfolg: Den florierenden Tabakladen baut sie zu einem Tabakimperium aus. Doch dann lernt sie Sun kennen, der dringend Geld braucht. Für ihn bietet Shen Te, die Liebende, noch einmal all ihre Wohltätigkeit auf.

Wer hat meinen Vater umgebracht nach dem Buch von Édouard Louis

Wer hat meinen Vater umgebracht nach dem Buch von Édouard Louis

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Wer hat meinen Vater umgebracht

Deutschsprachige Erstaufführung
nach dem Buch von Édouard Louis
Regie: Christina Rast
Premiere am 15. November 2019

Wer hat meinen Vater umgebracht ist der Titel von Édouard Louis jüngster autobiografischer Auseinandersetzung mit seinem Vater, in der er gleichsam Abbitte leistet für die wütenden Angriffe fünf Jahre zuvor. Da hatte Louis in seinem vielbeachteten Debütroman Das Ende von Eddy so ziemlich alles attackiert, was ihm qua Geburt umgehängt wurde: Herkunft, Milieu, Werte. Der Sohn ist im Begriff, Grenzen zu überschreiten – hin zum Weiblichen, Schwulen, Gebildeten, und das macht ihn für den Vater zum Störfall. Der Sohn wird die ganze Jugend über hoffen, der Vater würde verschwinden. Jetzt, als Erwachsener, ist er auf der Suche nach ihm. Louis verhandelt das individuelle Schicksal seines Vaters als gesellschaftliches Phänomen.

Peer Gynt

von Henrik Ibsen
Regie: Viktor Bodó
Premiere am 7. Dezember 2019

Peer Gynts Vater hat einst das Vermögen der Familie durchgebracht und ist verschwunden. Das Trauma der sozialen Deklassierung verarbeiten Mutter und Sohn ähnlich - Mutter Aase träumt und Peer lügt sich in andere Welten. Er ist anders als die selbstgenügsamen Dörfler und will schrankenlose Freiheit. Nachdem er einem anderen die Braut weggenommen hat, gibt es für Peer kein Zurück mehr; er zieht in die Welt, erobert Frauen, um sie schnell wieder abzuschütteln und dazwischen neue vaterlose Peers zu zeugen. Die ganze Welt ist ihm ein Spielplatz, rastlos stürzt er von einem Abenteuer zum nächsten, immer auf der Suche nach Erfüllung des großen westlichen Sinnversprechens: dem "Ich".

Schwere Knochen

Uraufführung
nach dem gleichnamigen Roman von David Schalko
Regie: Alexander Charim
Premiere am 15. Jänner 2020, Halle E/MQ

Schon bei seiner Geburt ist Ferdinand Krutzler ein Lackel. Sechs Kilo wiegt der Monsterbub, als er in den 1920er-Jahren das Licht der Welt erblickt, und die Krutzler-Mutter sich für die verpasste Abtreibung verflucht. Mit zwölf begeht er seinen ersten Mord. Auf jeden Fall war der Krutzler-Vater von da an tot, und sein talentierter Sohn mit den schweren Knochen startet eine beispiellose Karriere. Mit drei Spezis aus dem Milieu gründet er die Erdberger Spedition und räumt ahnungslosen Bürgern die Wohnungen leer. Als rohes Kleinverbrecher-Gestein wird er nach Mauthausen gebracht, als geschliffener Diamant kehrt er ins zerbombte Wien zurück und avanciert zum König der Unterwelt. Schalkos jüngster Roman spiegelt Wien aus der Perspektive der Gangster und Strizzis, der korrupten Kieberer und heiligen Huren.

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