Grafik Salome

BEYOND/FLORIAN NICOLLE

Opern.Kunst

Mit dem Ö1 Opern.Kunst-Wahlabonnement können Sie aus sechs hochkarätigen Produktionen drei auswählen und diese am Wochenende im Theater an der Wien und in der Kammeroper genießen.

Tauchen Sie ein in die (Opern-)Welt des Theater an der Wien: Kreieren Sie Ihren persönlichen Beethoven-Zyklus z. B. mit der Uraufführung von Christian Josts Egmont, der konzertanten Aufführung von Ein Brief / Christus am Ölberge sowie mit dem Konzert Egmont/ Eroica und feiern Sie so den 250. Geburtstag des Jubilars. Oder erleben Sie mit der konzertanten Aufführung von Lullys Isis die Wiederentdeckung einer Rarität, mit Strauss’ Salome einen "Schocker" der frühen Moderne sowie mit Glucks Orphée et Eurydice eine ganz spezielle Auseinandersetzung mit einem wichtigen Meilenstein in der Geschichte der Oper.

Als Ö1 Club-Mitglied genießen Sie mit dem Abonnement 20 % Ermäßigung. Zu jedem Abo erhalten Sie einen kostenlosen Eintritt ins Mozarthaus Vienna.

Mozartfigur in der Unschärfe

MOZARTHAUS VIENNA/DAVID PETERS

Wählen Sie drei aus sechs Produktionen

Salome

Richard Strauss
Musikdrama in einem Akt (1905) Orchesterfassung von Eberhard Kloke.
Samstag, 25. Jänner 2020, 19.00 Uhr
Theater an der Wien
Leo Hussain Musikalische Leitung
Nikolaus Habjan Inszenierung
Mit Marlis Petersen, John Daszak, Michaela Schuster, Johan Reuter, Martin Mitterrutzner, Tatiana Kuryatnikova+, Paul Schweinester, Johannes Bamberger+, Quentin Desgeorges, Andrew Owens, Dumitru Mădărăşan+, Kristjan Johannesson+, Ivan Zinoviev
ORF Radio-Symphonieorchester Wien

Richard Strauss’ Oper Salome war 1905 genauso ein Skandal wie 1891 das gleichnamige Stück von Oscar Wilde. Es faszinierte oder verstörte vor allem der Gewalt entfesselnde Aufeinanderprall der erwachenden, gierigen Sexualität der jungen, bedenkenlos grausamen Salome und der fanatischen religiösen Reinheit Jochanaans. Im Theater an der Wien ist dieses Werk, mit dem Strauss die Gattung Oper in die Moderne katapultierte, in einer neuen Orchesterfassung von Eberhard Kloke zu hören.

Egmont

Christian Jost
Oper in drei Akten (Uraufführung)
Freitag, 21. Februar 2020, 19.00 Uhr
Theater an der Wien
Michael Boder Musikalische Leitung
Keith Warner Inszenierung
Mit Edgaras Montvidas, Maria Bengtsson, Angelika Kirchschlager, Bo Skovhus, Karoly Szemeredy, Theresa Kronthaler
ORF Radio-Symphonieorchester Wien
Arnold Schoenberg Chor (Leitung: Erwin Ortner)

Das Theater an der Wien vergibt regelmäßig Kompositionsaufträge. Das Beethoven-Jahr 2020 ist nun erneut Anlass für einen solchen Auftrag. Das Sujet um den Freiheitskämpfer Egmont ist in bewusster Auseinandersetzung mit dem Jubilar gewählt worden, der sich zeitlebens mit Topoi wie Freiheit, Friede und Gerechtigkeit beschäftigte und 1810 eine Schauspielmusik zu Goethes Drama Egmont komponierte.

Isis

Jean-Baptiste Lully
Samstag, 22. Februar 2020, 19.00 Uhr
(konzertant)
Theater an der Wien
Christophe Rousset Musikalische Leitung
Mit Eve-Maud Hubeaux, Benedicte Tauran, Ambroisine Bre, Cyril Auvity, Fabien Hyon, Edwin Crossley-Mercer, Philippe Estephe, Aimery Lefevre
Les Talens Lyriques Choeur de Chambre de Namur

Im Februar ist die konzertante Aufführung einer besonderen Rarität zu erleben: Nicht umsonst erwarb sich Jean-Baptiste Lullys Isis den Beinamen "die Oper der Musiker". So ist die Instrumentierung besonders farbig und fantasievoll gestaltet und die Partitur birgt zahlreiche Schätze, wie die Verzweiflungsarie der Io, Terminez mes tourments.

Ein Brief / Christus am Olberge

Manfred Trojahn / Ludwig van Beethoven
Eine reflexive Szene (2020) / Oratorium (1803)
Samstag, 29. Februar 2020, 19.30 Uhr
(konzertant)
Theater an der Wien
Dirk Kaftan Musikalische Leitung
Mit Holger Falk, Rainer Trost, Ilse Eerens, Seokhoon Moon
Beethoven Orchester Bonn
Chor und Extrachor des Theater Bonn

In Manfred Trojahns "reflexiver Szene" Ein Brief einer österreichischen Erstaufführung, wird das Thema der künstlerischen Schaffenskrise behandelt und so subtil ein Bogen zu Beethovens Oratorium Christus am Ölberge gespannt, welches dieser unter dem unmittelbaren Eindruck seiner fortschreitenden Taubheit komponierte.

Egmont / Eroica

Ludwig van Beethoven
Schauspielmusik (1810) / Symphonie Nr. 3 Es-Dur (1804/05)
Samstag, 9. Mai 2020, 19.30 Uhr
(Konzert)
Theater an der Wien
Ivor Bolton Musikalische Leitung
Mit Marlis Petersen
Wiener Symphoniker

Den Abschluss des Beethoven-Festes bildet in der Spielzeit 2019/20 das Konzert der Wiener Symphoniker unter der musikalischen Leitung
von Ivor Bolton. Auf dem Programm steht neben der Schauspielmusik zu Goethes Egmont Beethovens dritte Symphonie, die – abgesehen von einer vorangegangenen Privataufführung bei Fürst Lobkowitz – im Theater an der Wien zum ersten Mal der Öffentlichkeit präsentiert wurde.

Orphee et Eurydice

Christoph Willibald Gluck
Tragédie-opéra in drei Akten (1774)
Freitag, 29. Mai 2020, 19.00 Uhr
Theater an der Wien in der Kammeroper
Raphael Schluesselberg Musikalische Leitung
Philipp Maria Krenn Inszenierung
Mit Tatiana Kuryatnikova+, Ilona Revolskaya+, Anita Rosati
Bach Consort Wien,
Arnold Schoenberg Chor

Christoph Willibald Gluck schuf im Abstand von zwölf Jahren zwei Fassungen seiner Reformoper, eine italienische und eine französische. Beide waren aufsehenerregende Erfolge. Für die Kammeroper entwickeln Raphael Schluesselberg und Philipp Maria Krenn eine ganz eigene Fusionsfassung des epochemachenden Werkes, die ein ganz spezielles Gegeneinander der Sphären von Leben und Tod zeigt.

+Junges Ensemble Theater an der Wien

Service

Weiter Informationen zum Abonnement:
Theater an der Wien
1060 Wien, Linke Wienzeile 6
Kammeroper
1010 Wien, Fleischmarkt 24
Theater an der Wien
Information zum Abo: (01) 588 30-2903