Theater Exzess

BÜRO BRAUNER

Ö1 Intro

Theater-Exzess

Jeden Tag ins Theater, von Dienstag bis Sonntag! Ö1 intro und PAKT WIEN wagen den Theater-Exzess. Ö1 intro-Mitglieder können ab sofort im Ö1 Kalender teilnehmen und eine exzessive Theater-Woche in Wien gewinnen. Anmeldeschluss ist der 18. November 2021

Ö1 intro feiert den Theaterherbst mit euch und veranstaltet gemeinsam mit PAKT WIEN einen Theater-Exzess. Von Dienstag, 30. November bis Sonntag, 5. Dezember besuchen die Gewinner/innen jeden Tag eine Vorstellung in einem Wiener Theaterhaus - Performance und Musik sind auch dabei. Und das erwartet euch in der Theater-Exzess-Woche:

Dienstag, 30.11.: BLADE UNWICHTIG I OFF Theater
Mittwoch, 1.12.: Morgen ist leider auch noch ein Tag I Theater Drachengasse
Donnerstag, 2.12.: Venus im Pelz I Theater Spielraum
Freitag, 3.12.: Willi Dorner: figure I brut
Samstag, 4.12.: Schauspielhaus Hotelinstallation I Schauspielhaus
Sonntag, 5.12. Alles was glänzt I Kosmos Theater

Vorhang und Logo, Ö1 intro

BÜRO BRAUNER

Dienstag, 30.11.: BLADE.UNWICHTIG I OFF Theater

In einer dystopischen Zukunft verbringen in einem österreichischen Landgasthaus grausige Figuren ihre Zeit. Plötzlich betritt ein auffallend schönes, fremdes Paar die Szene. Allein durch ihre Anwesenheit lösen die beiden Bewunderung und Entzücken, aber auch Unmut, Neid und abgrundtiefen Hass aus. Als ein arbeitsunfähiger Androiden-Jäger die bedrohliche Mission der beiden erkennt, nimmt eine komische Eskalation ihren unaufhaltsamen Lauf.

Ein Mash-up nach Werner Schwabs „ÜBERGEWICHT, unwichtig: UNFORM“ und Ridley Scotts „Blade Runner“

Uraufführung Regie und Konzept: Ernst Kurt Weigel

Mittwoch, 1.12.: Morgen ist leider auch noch ein Tag I Theater Drachengasse

Was tut man, wenn man nicht aus dem Bett kommt, weil sich der Körper wie Blei anfühlt? Wenn man Gespräche mit seinem Kleiderhaufen beginnt? Und man vom Therapeuten die Diagnose „Depression“ bekommt? In „Morgen ist leider auch noch ein Tag“ wird das Tabuthema Depression aufgeknackt und humorvoll seziert. Roman Blumenschein erzählt in seinem Theatersolo von einem Menschen mit Depression und dessen Versuch, den Alltag und das Leben zu meistern.

Ein humorgeladenes Depressions-Theatersolo nach dem Roman von Tobi Katze

Donnerstag, 2.12.: Venus im Pelz I Theater Spielraum

Ein junger Regisseur will „Venus im Pelz“ dramatisieren, die 151 Jahre alte Novelle des österreichischen Dichters Leopold von Sacher-Masoch, aus dessen Namen sich der Begriff „Masochismus" herleitet. Doch beim Casting gefällt ihm keine Bewerberin. Bis die geheimnisvolle Wanda auftaucht. Ein Verwirrspiel um Theaterillusion und Realität, um sex, class, gender, Macht, Ohnmacht und Obsession beginnt, in dem am Ende nichts mehr so ist, wie es scheint.

Inszenierung: Gerhard Werdeker

Freitag, 3.12.: Willi Dorner: figure I brut

„figure“ im Englischen bezeichnet eine Person, eine Gestalt in einem Roman oder Film, meint aber auch die Gestalt, die Abbildung, das Bild oder die Repräsentation. Diese umfassenden und verschiedenen Bedeutungen treffen auf die Protagonistin in dem Projekt zu. Die Performerin ist Figur und Abbild, sie ist Subjekt und Objekt. Sie hantiert und bewegt sich in einem medialen Set-Up, sie befindet sich in einem Loop von Selbsterkennung und Repräsentation ihrer selbst.

Samstag, 4.12.: Schauspielhaus Hotelinstallation I Schauspielhaus Wien

Im Schauspielhaus Wien ist für die erste Hälfte der kommenden Saison alles, aber auch wirklich alles anders: Das gesamte Haus wird nicht nur (innen)architektonisch radikal verändert, sondern auch völlig anders bespielt. Das Schauspielhaus Wien wird für fünf Monate ein neuer künstlerischer Begegnungsort, ein Schauspielhaus, eine Herberge, ein Hotel. Genauer gesagt: Kein Hotel. Irgendetwas dazwischen.

Sonntag, 5.12. Alles was glänzt I Kosmos Theater

in einer Fassung von Marie Gamillscheg.

Die Landschaft hat sich aufgeschoben. Schicht für Schicht freigelegt, wo das Zeitalter des Menschen mit Euphorie begann. Da glänzt doch etwas? Der Homo sapiens hat ekstatisch losgegraben, dem Glanz im Sediment hinterher. Eine scheinbar unersättliche Quelle. Noch steht er, der Berg, der Abbauberg. Im Tal lebt man noch. Wer wird eine Rolle spielen für diese Landschaft? Am schlimmsten ist das Vergessen. Am Anfang war ein Meer.

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