Dimensionen - Die Welt der Wissenschaft
In Schwermut gefangen. Therapeutische Hilfen gegen Depressionen. Gestaltung: Ulfried Geuter
3. August 2010, 19:06
Sie wachen morgens auf und grübeln, sie fühlen sich kraftlos, leer, niedergedrückt, ohne Appetit, Interesse, Freude und Hoffnung. Depressive Menschen fühlen sich schuldig, nicht zum Leben fähig zu sein. Depression ist die häufigste Ursache für Selbstmord. Nach Angaben der WHO zählen Depressionen zu den häufigsten Krankheiten, die Tendenz soll nach oben weisen. Genaues weiß man nicht.
Auch die Gründe für Depressionen kann man oft nur vage im Geflecht von biologischer Veranlagung, psychologischer Bereitschaft und Lebensbelastung ausmachen. In den letzten Jahren wird heftig über die richtige Therapie gestritten. Viele Wissenschafter zweifeln an, dass Medikamente so wirksam sind, wie behauptet wird. Insbesondere die beliebten neuen "Selektiven Serotonin-Wiederaufnahmehemmer" werden zunehmend kritischer bewertet. Auch Psychotherapie hilft, aber die Fachleute sind sich uneins über die geeigneten Methoden.
