Ö1 Klassik-Treffpunkt

Live von der Schubertiade Schwarzenberg. Gäste: Werner Güra und Lars Vogt. Präsentation: Renate Burtscher

Der Klassik-Treffpunkt beschließt seine Sommerreise zu den verschiedenen Festspielen in Österreich beim größten Schubert-Festival, der Schubertiade in Schwarzenberg, im Bregenzerwald. Jedes Jahr veranstaltet die Schubertiade in Schwarzenberg im Juni bzw. im August/September rund 100 Konzerte, Liederabende sowie Meisterkurse. Zur Freude von etwa 46.000 Musikliebhabern aus aller Welt, denen sich vom Konzertsaal (Angelika-Kauffmann-Saal) überall Blicke ins Grüne, auf angrenzende Wiesen und Wälder und auf die umliegenden Berge bieten.

Als Gesprächsgäste in diesem wunderbaren Ambiente begrüßt Renate Burtscher Werner Güra und Lars Vogt, die an diesem Wochenende beide einen Lieder- bzw. Klavierabend in Schwarzenberg gestalten.

Der in München geborene Tenor Werner Güra studierte am Salzburger Mozarteum, bei Kurt Widmer in Basel und bei Margreet Honig in Amsterdam. 1995 wurde er Mitglied im Ensemble der Dresdner Semperoper, wo er sich die großen Mozart-Partien sowie Rollen von Rossini, Strauss und Britten erarbeitete. Seit 1998 führen ihn regelmäßig Auftritte an die Berliner Lindenoper, aber auch an die Opéra National de Paris, nach Brüssel, Baden-Baden und zu den Innsbrucker Festwochen. Bei seiner Arbeit strebt Güra nach einem Gleichgewicht zwischen Bühne und Konzert. Mittlerweile hat er mit den besten Dirigenten und Orchestern Europas zusammengearbeitet. Gerühmt wird Werner Güra nicht zuletzt für seine Liedinterpretationen: Mit Rezitalen war er in der Londoner Wigmore Hall, dem Amsterdamer Concertgebouw, im Lincoln Center New York und bei der Schubertiade in Schwarzenberg zu erleben. Seine Liedeinspielungen wurden mehrfach preisgekrönt.

Lars Vogt hat sich als einer der führenden Pianisten seiner Generation etabliert. 1970 geboren, zog er erstmals große Aufmerksamkeit auf sich, als er 1990 den zweiten Preis beim internationalen Klavierwettbewerb in Leeds gewann. In den letzten Jahren hat Lars Vogt eine steile Karriere sowohl in Europa als auch in den USA sowie in Fernost gemacht.
Lars Vogt wurde in der Saison 2003/2004 als erstem Pianisten überhaupt die Ehre zuteil, zum "Pianist in Residence" bei den Berliner Philharmonikern ernannt zu werden. Des Weiteren gastierte er u. a. bei den New Yorker Philharmonikern, dem Chicago Symphony Orchestra, dem NHK Symphony, dem London Symphony Orchestra, den Wiener Philharmonikern, dem Concertgebouw Orchester, beim Orchestre de Paris, den Münchner Philharmonikern, dem Orchester Santa Cecilia in Rom und der Staatskapelle Dresden. 2008 war Lars Vogt bei den Proms in London sowie bei den Salzburger Festspielen zu hören.

Lars Vogt erfreut sich eines internationalen Renommées als Kammermusikpartner. Als Gründer und Leiter des Kammermusikfestivals "Spannungen" in Heimbach in der Eifel macht Lars Vogt seit 1998 von sich reden. Anfangs noch ein Geheimtipp der Musikwelt, hat sich dieses Festival innerhalb kürzester Zeit zu einem der profiliertesten in Deutschland entwickelt.

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