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Literarische Neuerscheinungen aus Österreich. "Der Duft meiner Mutter". Von Harald Schwinger.
Es liest Alexander Peutz

"Zuggeflüster" erzählt von Schwächen und Eitelkeiten, von den Beschädigungen der Liebe, von Schuld, Verlust und vom nicht gelebten Leben.

In der Erzählung "Der Duft meiner Mutter" geht es um Erinnerungen, um die Mutter, ihren Waschwahn und die Folgen für ihre Familie. Die Tochter, den Sohn, den Mann. Die Tochter verschwindet einfach, der Sohn wird Künstler, der Vater verfällt zusehends. Nur die Mutter findet in einem kleinen Kur- und Thermenhotel ihr ganz persönliches Paradies. "Was sie machte, machte sie radikal."

Harald Schwinger, 1964 in Villach geboren. Freischaffender Autor und Journalist. Der Roman "Das dritte Moor" (2006) wurde mit dem Autorenpreis des österreichischen Bundesministeriums für Unterricht, Kunst und Kultur ausgezeichnet. Mitbegründer des Kunstkollektivs WORT-WERK. Zuletzt erschienen: "Zuggeflüster. Erzählungen", Edition Meerauge 2011.

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Harald Schwinger, "Der Duft meiner Mutter" aus "Zuggeflüster. Erzählungen", Edition Meerauge 2011

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