Leporello
Die Kulturgeschichte des Fehlers in der Musik
7. Dezember 2011, 07:52
Musiker kennen die Erfahrung nur zu gut: Akkorde, die daneben gehen; Harmonien, die nicht klingen. Der Begriff "vergeigen" bekommt dabei plötzlich eine konkrete Bedeutung. Dr. Christiane Tewinkel von der Universität der Künste in Berlin beschäftigt sich in Publikationen und Seminaren mit der Kulturgeschichte des Verspielers. Wie genau hängen Werk und Aufführung zusammen? Kann man auch beim Hören Fehler machen? Wo und warum haben Musiker und Komponisten bewusst etwas falsches eingespielt und notiert? Gibt es auch Verspieler in ganz Neuer Musik? Die Schattenseiten des Verspieler führen vielleicht auch zu der Faszination von nahezu "vollkommener" Musik und "perfekter" Interpretation. - Gestaltung: Andreas Hörmann
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