Moment - Leben heute

Occupy Acker. Die Hintergründe einer Landbesetzung in Wien-Jedlersdorf. Gestaltung: Ulla Ebner. Moderation und Redaktion: Bernhard Fellinger
Randnotizen (Barbara Zeithammer)

Am 17. April, dem Internationalen Tag des kleinbäuerlichen Widerstandes, besetzten rund 100 Aktivisten und Aktivistinnen ein Grundstück in Wien-Jedlersdorf.

Dort, wo bis vor kurzem noch Testfelder der Wiener Universität für Bodenkultur (BOKU) waren, errichteten sie ein Zeltlager. Das Gewächshaus wurde umfunktioniert zum Wohnzimmer mit Selbstbedienungs-Café und "Kost-Nix"-Laden.

Die Besetzer kamen, um zu gärtnern: Denn es war bekannt geworden: Die BOKU wolle das von ihr gepachtete Grundstück an den eigentlichen Besitzer, die Bundesimmobilien Gesellschaft (BIG) zurückgeben. Und die BIG wolle das Grünland in Baugrund umwandeln.

Die Besetzer wollen, dass das Land nicht mit Wohnungen, sondern mit Biogemüse bebaut werden soll. Die BOKU ist weniger erfreut über das alternative Landwirtschaftsprojekt. Sie lässt das Grundstück von privaten Securities räumen.

Über einen Konflikt im Grünen.

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