Beispiele

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Literarische Neuerscheinungen aus Österreich. "Kein Schluss geht nicht. Erzähltes und Reflektiertes". Von Ludwig Laher

Mit "Kein Schluss geht nicht. Erzähltes und Reflektiertes" legt der oberösterreichische Autor Ludwig Laher sein neuestes Buch vor. Die Inhalte sind vielfältig und breit gefächert, dennoch gibt es mit den wiederkehrenden Themen Kinder, Schlüsse und Sprache rote Fäden, die durch die von Augenzwinkern durchwirkten Texte führen. Mit Vergnügen kreist der Autor von verschiedenen Seiten her den Begriff des "Schlusses" ein - und diesen darf der potentielle Leser durchaus großzügig auslegen, denn mit "Schluss" ist das klassische Ende in seinen vielen Formen ebenso gemeint wie der Schluss im Sinne von Konsequenz und Logik, Ursache und Wirkung.

Ludwig Laher wurde 1955 in Linz an der Donau geboren. Studium der Germanistik, Anglistik und Klassischen Philologie in Salzburg, Dissertation zur Gegenwartsliteratur Grenadas. Der Autor lebt heute im oberösterreichischen St. Pantaleon. Seine Veröffentlichungen schließen Prosa, Lyrik, Essays, Hörspiele, Drehbücher, Übersetzungen sowie wissenschaftliche Arbeiten ein. Für seine Werke, die in mehrere Sprachen übersetzt werden, erhielt Laher zahlreiche Literaturpreise und Stipendien. Sein 2011 erschienener Roman "Verfahren" wurde auf der Longlist der 20 besten Romane für den Deutschen Buchpreis 2011 geführt.

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