Leporello
Anblicke und Einsichten: Kurt Langbein, Träger des Axel Corti-Preises 2013
7. Juni 2013, 07:52
"Ich bin ein Erzähler, der es gelernt hat, Emotionen, Geschehnisse und Menschen auf ein Bildformat zu bannen und den Ton dazu aufzunehmen, und wenn das halbwegs gelingt, dann macht sich in mir eine tiefe innere Freude breit, das ist ganz schön."
Er sei nicht so vermessen, Kunst zu nennen, was er mache, sagt der Filmemacher Kurt Langbein: Seine Arbeit sei eher eine Verdichtung von Wirklichkeit und von Gefühlen, und diese könne im glücklichsten Fall etwas bewegen und zum Besseren verändern.
Diese Woche wurde Kurt Langbein mit dem Axel-Corti-Preis 2013 für herausragende Leistungen in Funk und Fernsehen ausgezeichnet.
Seine Wirkungskraft hat Kurt Langbein freilich längst bewiesen, als er in den Achtziger Jahren gemeinsam mit anderen Autoren das zum Klassiker avancierte medizinische Ratgeberbuch "Bittere Pillen" verfasste und damit schlagartig berühmt wurde. Seit damals ist der gelernte Wissenschaftsjournalist von seinem Weg der unbestechlichen Berichterstattung nicht mehr abgewichen.- Gestaltung: Christa Eder
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