Wissen aktuell
1. Klimawandel: Temperaturen in den Seen steigen
2. Wissenschaftsfonds FWF: Frau an der Spitze
3. Nachtwolken: Forschung in der Mesosphäre
7. Juni 2013, 13:55
1. Klimawandel: Temperaturen in den Seen steigen
Die heimischen Seen werden wärmer - das vermutet eine Studie des Forschungsinstituts für Limnologie an der Uni Innsbruck. Aufgrund des Klimawandels werde die Temperatur des Oberflächenwassers österreichischer Seen bis zum Jahr 2050 um bis zu drei Grad Celsius steigen. Die Prognose basiert auf der Untersuchung von 9 Seen - wie etwa dem Bodensee. Details berichten die ORF Wissenschaftsseiten science.ORF.at
Gestaltung: Barbara Daser
2. Wissenschaftsfonds FWF: Frau an der Spitze
Der Wissenschaftsfonds FWF bekommt eine neue Präsidentin: die Astrobiologin Pascale Ehrenfreund wurde gestern Abend gewählt. Die gebürtige Wienerin tritt ihr Amt im September an und löst nach 8 Jahren Christoph Kratky ab. Der FWF ist DIE Förderstelle für Grundlagenforschung in Österreich - pro Jahr bewilligt er circa 200 Millionen Euro an Förderungen. Pascale Ehrenfreund ist derzeit an der George Washington University in den USA tätig; zuvor unter anderem in Frankreich, den Niederlanden und Österreich. science.ORF.at portraitiert die designierte FWF-Präsidentin.
Gestaltung: Barbara Daser
3. Industrienahe Forschung: AIT will an die internationale Spitze
Wir bleiben bei der Forschungspolitik:
Wie es mit dem Austrian Institut of Technology, der größten außeruniversitären Forschungseinrichtung, inhaltlich weiter gehen soll, darüber berät ab heute der neu zusammengesetzte Forschungsbeirat. Er unterstützt die Geschäftsführung bei strategischen Entscheidungen, wie etwa: Soll mehr Geld und Zeit in die Erforschung von Infrastruktur-Projekten investiert werden oder sollte man andere Schwerpunkte setzen. Eines ist jetzt schon klar.
Gestaltung: Gudrun Stindl
Mit: Wolfgang Knoll, wissenschaftlicher Geschäftsführer AIT
4. Nachtwolken: Forschung in der Mesosphäre
Silbrige Nachtwolken - wie können sie erforscht werden? Unter anderem damit befasste sich diese Woche eine Konferenz in Denver; sie widmete sich "suborbitalen" Raumflügen - also Flügen, die nur bis in eine Höhe von einhundert Kilometern in das All vordringen. Gerade in solchen Höhen hält die Natur Überraschungen bereit - wie eben Nachtwolken.
Gestaltung: Guido Meyer
Mit: Jason Reimuller, Space Science Institute, Boulder, Colorado/ David Fritts, Physiker, Luft- und Weltraumfirma GATS Inc., Boulder, Colorado/ Zoltan Sternovsky, Atmosphärenforscher für Uppik
Redaktion: Barbara Daser
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