Von Tag zu Tag
"Wie Status, Einkommen und Bildung Gefühle beeinflussen". Gast: Prof. Dr. Christian von Scheve. Moderation: Natasa Konopitzky. Anrufe kostenlos aus ganz Österreich unter 0800 22 69 79
7. Juni 2013, 14:05
Der sozioökonomische Status eines Menschen beeinflusst dessen physische und psychische Gesundheit. Wer wenig verdient, ist statistisch gesehen, häufiger krank und stirbt früher als Menschen mit hohem Einkommen.
Dieser Zusammenhang ist in verschiedenen Studien nachgewiesen worden. Der deutsche Soziologe Christian von Scheve stellt sich in seinen Forschungen die Frage, welchen Einfluss soziale Ungleichheit auf das Erleben von Emotionen hat.
Soziale Phänomene finden Widerhall in der individuellen Gefühlswelt eines Menschen. Und Emotionen wie Angst und Ärger wirken sich auf das Handeln des Einzelnen aus und beeinflussen somit gesellschaftliche Prozesse.
Im Rahmen des Symposiums "Un-Wohl-Gefühle" in Wien spricht Christian von Scheve über den Zusammenhang von sozialer Ungleichheit, der Zunahme an psychischen Leidenszuständen und dem gesellschaftlichen Imperativ möglichst angstfrei, glücklich und positiv sein zu müssen.
Service
Symposium Un-Wohl-Gefühle
7. und 8. Juni 2013
Wiener Psychoanalytische Akademie
Salzgries 16
1010 Wien
