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Die Ö1 Club-Sendung. Aktuelle Veranstaltungen und Angebote der Ö1 Kulturpartner. Gestaltung: Bernhard Eppensteiner

1. Die Künstler spürten den Rätseln von Mythologie und Mystik nach und schufen ihre eigenen, modernen Mythen. Anstelle der historistischen Repräsentationsmalerei trat der subjektive Blick auf seelische Vorgänge in den Mittelpunkt; es entstand eine suggestiven Farb- und Formensprache. Die Abwendung von der Realität führte manche Künstler zur Idylle, andere zu kosmischen Visionen. Erstmals widmet das Belvedere den vielfältigen Positionen des Symbolismus in Österreich eine große Ausstellung.
Die Schau bietet einen Überblick über die Entwicklung der symbolistischen Kunstauffassung in Österreich und Mitteleuropa, der bisher nur in Teilaspekten thematisiert und erforscht worden war.
Mit einer vielfältigen Zusammenstellung künstlerischer Positionen zu verschiedenen Themen veranschaulicht
Dekadenz - Positionen des österreichischen Symbolismus Im Unteren Belvedere. Ab heute und bis zum 13. Oktober dieses Jahres.

2. Am Fuße des Mariahilfbergs liegt der historische Meierhof des Schlosses Gutenstein.
Und hier finden seit 17 Jahren die Meisterklassen Gutenstein statt. Jungen Musiker finden hier die Möglichkeit in der Begegnung mit Profis, zur Vertiefung in ihrem Fachgebiet.
Die Schwerpunkte sind Musical, Gesangstechnik des Belcanto, sowie Violine und Klavier.
Zu den Abschlusskonzerte der Meisterklassen, jeweils Samstags und Sonntags von 21. Juli bis 18. August, sind Besucher herzlich willkommen.
Zum Auftakt spielt kommenden Sonntag, das ist der 23. Juni bei der Eröffnungsmatinee das Eos Quartett, Kammermusik von Mozart und Haydn, sowie das Amerikanische Streichquartett von Antonin Dvorak, im Arkadenhof von Schloss Gutenstein.
Beginn ist um 11:00 Uhr.

3. Einen Pionier der modernen Malerei in Tirol zeigt die erste Ausstellung im neu umgebauten und adaptierten Westtrakt von Schloss Bruck: Franz Walchegger. Der 1913 in Lienz geborene Künstler, widmete sich nach seinem Studium an der Akademie der bildenden Künste in Wien - wie sein Vorbild Albin Egger-Lienz - Motiven im Bäuerlichen-Figuralen, malte lebendige Blumen- und Landschaftsstudien, aber auch großflächige Wandmalereien.
Im öffentlichen Raum verewigte sich Franz Walchegger mit Fresken an vielen Fassaden von Wohn- und Geschäftshäusern in Osttirol.
Trotz dieser zahlreicher Aufträge wurde sein Werk in seiner Heimat nicht immer verstanden und zum Teil angefeindet.
In der Porträtkunst entwickelte er seinen eigenen Stil und eine unverwechselbare Farbgebung.
Ab heute und bis 4. August dieses Jahres im Museum der Stadt Lienz auf Schloss Bruck

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Belvedere
Schloss Gutenstein
Museum Schloss Bruck
Egger-Lienz/Walde/Berg

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