Journal-Panorama

Armenischer Völkermord: Die Überwindung des Schweigens
Gestaltung: Irene Suchy

Österreich und Armenien haben besonders gute Beziehungen. Armenien dankt Österreich noch immer für Franz Werfels Roman "Die 40 Tage des Musa Dagh", in dem der Dichter die Geschichte des Massakers und der Vertreibung festgehalten hat.

Im kommenden April jährt sich der Genozid an hunderttausenden Armeniern zum hundertsten Mal, die Vorbereitungen in Jerewan laufen auf Hochtouren. Armenien kämpft seit Jahrzehnten darum, dass der Völkermord durch die Osmanen international anerkannt wird. Auch in Österreich wird darüber diskutiert, welche politisch-moralische Antwort auf die Geschehnisse von damals heute adäquat ist. 1915 hat Österreich dazu geschwiegen. In Anwesenheit des armenischen Staatspräsidenten Sersch Sargsjan und des österreichischen Bundespräsidenten Heinz Fischer wird am 11. Juni das neu erbaute armenische Kulturzentrum in Wien eröffnet.

Ein Bericht aus Jerewan und Wien.

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