Schon gehört?

Die Ö1 Club-Sendung.
1. Amüsantes in der Volksoper Wien
2. Tragisches im Tiroler Landestheater
3. Mystisches in der Neuen Tribüne in Wien

1. Der Tenor Rolando Villazon gibt als Regisseur von Gaetano Donizettis Komödie über Sitten und Unsitten am Theater sein Volksoperndebüt und wir bieten dazu für unsere Clubmitglieder ein Ö1-Club-exclusiv. "Le convenienze ed inconvenienze teatrali", eine der zwölf Opern, die Gaetano Donizetti für Domenico Barbaja schrieb, wurde am 21. November 1827 uraufgeführt. Die Bayerische Staatsoper produzierte 1969 eine deutsche Bearbeitung von Horst Georges und Karlheinz Gutheim unter dem neuen, eingängigeren Titel "Viva la Mamma", die ab 17. Jänner in der Volksoper Wien zu sehen ist. Der neue Titel "Viva la Mamma" kommt nicht von ungefähr - eine Mamma spielt die Hauptrolle in der Theatersatire, die auf vergnügliche Weise Klischees von der Entstehung einer Bühnenproduktion aufgreift.
Der Inhalt: Die Handlung beginnt mit den Proben zur Oper "Romolo ed Ersilia". Agata, eine resolute Mutter versucht, ihre Tochter Luisa zur Primadonna dieser Produktion zu machen, strebt dann aber in einer Mischung aus Theaterliebe, Dilettantismus und Größenwahn selbst auf die Bühne. Als die Auftraggeber aufgrund der turbulenten Vorbereitungen der Premiere den Geldhahn zudrehen wollen, versetzt Agata ihren Schmuck. Die Aufführung ist gerettet - Viva la Mamma!
Das Ö1-Club-exclusiv im Rahmen dieser Operninszenierung von Rolando Villazon findet am 26. Jänner statt. Wir bieten Backstageführung, Sektempfang, Werkeinführung und Besuch der Vorstellung von "Viva la Mamma". Anmeldungen bitte schriftlich oder per Telefon. Die Kontaktdaten des Ö1-Clubs finden Sie im auf unserer Homepage, unter oe1.orf.at/club oder in in unserer Clubzeitung gehört. Anmeldeschluß ist der 16. Jänner.

2. Thomas Hudetz, Stationsvorsteher eines kleinen Bahnhofs, ist ein pflichttreuer Beamter. Als er - halb scherzend, halb streitend - mit der Wirtstochter Anna flirtet, vergisst er, rechtzeitig ein Signal zu setzen, was weitreichende Folgen hat: Der durchfahrende Expresszug kollidiert mit einem Güterzug, 18 Tote und viele Verletzte sind zu beklagen. So beginnt Ödön von Horvaths Stück "Der jüngste Tag", zu sehen ab 17. Jänner in den Kammerspielen des Tiroler Landestheaters.
In den folgenden kriminalpolizeilichen Untersuchungen beteuert Hudetz immer wieder seine Unschuld: "Ich kann nur sagen, ich habe noch nie ein Signal versäumt!" Auch Anna versichert, dass das Signal rechtzeitig gegeben wurde. Nur Hudetz' Frau, die den flüchtigen Kuss der beiden beobachtet hatte, klagt ihn an. Niemand glaubt der Ehefrau, da ihre krankhafte Eifersucht schon Stadtgespräch ist. Im Gerichtsprozeß wird Hudetz freigesprochen, seine Frau aber trifft der Bann des ganzen Ortes. Vier Monate geht das gut, bis Anna wie auch Hudetz zunehmend von ihrer Schuld geplagt werden. Doch keiner weiß einen Weg zurück. Ein Stück über Schuld und Sühne

3. Aret Aleksanyan alias Derwisch taucht mit seinen Zuschauern in die wundersame Welt des Orients ein. Er entführt sie mit dem Zauber seiner Erzählkunst in die weitesten Winkel der Magie des Morgenlandes. In der Reihe "Derwisch erzählt" Teil 9 bietet Aret Aleksanyan am 15. Jänner im Theater Neue Tribüne im Café Landtmann in Wien ein Potpurrie aus allen bisherigen Geschichten. Mandana Alavi Kia mit ihren berauschenden Tänzen sowie Fatima, die Handleserin, verleihen dem Ambiente einen zusätzlichen Reiz. Am 15. Jänner im Theater Neue Tribüne im Wiener Café Landtmann.


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Der Derwisch erzählt

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