Motive - Glauben und Zweifeln

1. Das Sterben im Mittelmeer: Ergebnis europäischer Verantwortungslosigkeit
2. Das Grabtuch von Turin - Einem Mysterium auf der Spur

1. Das Sterben im Mittelmeer: Ergebnis europäischer Verantwortungslosigkeit

Bei dem Schiffsunglück im Mittelmeer sind nach Angaben des UN-Flüchtlingswerks UNHCR etwa 800 Menschen ums Leben gekommen oder werden vermisst, darunter viele Flüchtlinge aus Eritrea, Somalia und Syrien. Michael Chalupka, Direktor des evangelischen Hilfswerks Diakonie, meint dazu: Eine Politik, die mit dem Tod von Menschen als Mittel der Abschreckung rechnet, sei verantwortungs- und gewissenlos. - Gestaltung: Alexandra Mantler


2. Das Grabtuch von Turin - Einem Mysterium auf der Spur

Insgesamt zwei Millionen Besucher haben die Mühen von langen Warteschlangen und Blockabfertigung auf sich genommen, als es vor fünf Jahren zuletzt ausgestellt wurde: das berühmte Grabtuch von Turin. Seit dem 19. April ist es wieder soweit, das mit mysteriösen Flecken übersäte, uralte Leinentuch wird öffentlich gezeigt.
Seit Jahrzehnten tobt ein regelrechter Forscherkrieg zwischen denen, die das Grabtuch tatsächlich für jenes halten, in das der Leichnam Jesu eingewickelt war, und jenen, die es für einen mittelalterlichen "Fake" halten. Turin gilt übrigens gleich aus mehreren Gründen als Italiens Bastion des Unheimlichen. Roberto Talotta hat sich auf Spurensuche begeben. - Gestaltung: Roberto Talotta


Moderation: Martin Gross

Service

Diakonie Österreich
Ausstellung Turiner Grabtuch
Diözese Turin
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