Vom Leben der Natur

Lange Schnauze, krummer Rücken, große Ohren. Die Biologin Anita Stangl spricht über das Erdferkel, das in Afrika beheimatet ist.
Teil 3: Nachwuchs im Frankfurter Zoo.
Gestaltung: Anja Petersen

Riesige Ohren, krummer Rücken, schweineartige Schnauze: Erdferkel sehen auf den ersten Blick außergewöhnlich aus. Kein Wunder, denn die ausschließlich in Afrika vorkommenden Tiere gehören zur einzigen lebenden Art der Säugetierordnung der Röhrchenzähner.

Bekannt geworden sind sie vor allem durch die Zeichentrick-Serie "Die blaue Elise", in der ein Erdferkel erfolglos hinter der Ameise Charlie herjagt. Auf der Suche nach ihrer Leibspeise, den Termiten, legen die Säugetiere auch in ihrer natürlichen Umgebung weite Strecken zurück. Mit ihren starken Grabklauen reißen sie die Insektenbauten auf und lecken mit ihrer fast 30 Zentimeter langen, klebrigen Zunge die Tiere anschließend auf.

Tagsüber schlafen Erdferkel in ihren selbstgegrabenen Höhlen, erst in der Nacht begeben sie sich auf Nahrungssuche. Daher lassen sie sich in freier Wildbahn nur selten beobachten. Einigen europäischen Zoos ist es mittlerweile gelungen, die Tiere zu halten und erfolgreich zu züchten.

Service

INTERVIEWPARTNERIN:

Dr. Anita Stangl
Biologin

Frankfurter Zoo


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