Hörspiel-Studio

"Dracula, Dracula" von H.C. Artmann. Blasse Gestalten, Särge, Käuzchenrufe: der Autor spielt mit abgegriffenen Genres und wohlbekannten Sujets und treibt das Klischee mit dem Klischee selber aus. Prod. Mandelbaum Verlag, Bibliothek der Töne in Koop. mit Extraplatte, 2008

Der junge Sir Johann Adderley Bancroft hat sich mit seiner Verlobten Edwarda Cornwallis auf den Weg zum Grafen Dracula gemacht. Wenig später, im Herzen der Karpaten, wird das verlobte Paar Zeuge allerseltsamster Hochzeitsbräuche. So wird die Tochter des Bürgermeisters im Fledermaussalon des Dracula-Schlosses auf ein Streckbett geschnallt, ein junger Jäger wird tot und blutleer im Wald aufgefunden, neben ihm ein Postbote. Ebenfalls blutleer. Und was mit Edwarda, Bancrofts scheuer Verlobter, geschieht - man muss es hören, um es zu glauben.

"Dracula, Dracula" wird gelesen von Erwin Steinhauer. Die von Georg Graf und Peter Rosmanith komponierte und auf zahlreichen Perkussions- und Blasinstrumenten interpretierte Musik bezieht ihre Einflüsse aus osteuropäischer Volksmusik, dem Jazz, Ambient- und der Minimalmusic. Aus Sprache und Musik entsteht eine "Symphonie des Grauens".

Erwin Steinhauer: Stimme
Georg Graf, Peter Rosmanith: Musik
Otto Lechner: Cembalo, Harmonium
Adula Ibn Quadr: Geige, Bratsche

Service

"Dracula, Dracula" ist erhältlich als Klangbuch mit einer CD beim Mandelbaum Verlag.

Sendereihe