Konzert am Vormittag

Alte Musik im Konzert. Les Paladins, Leitung: Jérôme Correas; Sandrine Piau, Sopran. Jean-Philippe Rameau: Arien und Tänze aus den Opern "Les Indes Galantes", Les Suprises de l'Amour", "Castor et Pollux", "Platée" u.a. (aufgenommen am 27. August im Riesensaal der Hofburg in Innsbruck im Rahmen der "Innsbrucker Festwochen der Alten Musik 2015"). Präsentation: Bernhard Trebuch

Für die Überraschungen der Liebe war natürlich die Mätresse zuständig. Madame Pompadour wusste den französischen König Louis XV auch mit
Musik und Theater zu verführen. Beim bedeutendsten Komponisten des
Landes, Jean-Philippe Rameau, gab sie für eine Aufführung in ihrem Théâtre des Petits Appartements eine Ballet-Opéra in Auftrag und beanspruchte die Partie der Venus natürlich für sich. Rameau schuf mit „Les Surprises de l’Amour“ in bewährter Manier ein musikalisches Fest für die Sinne. In all seinen Theaterkompositionen entzückt er mit einer mitreißenden Mischung aus Airs, Arietten und Tänzen. Das französische Ensemble Les Paladins, das sich nach einer anderen Oper von Rameau benannt hat, streift mit der französischen Sopranistin Sandrine Piau durch Rameaus Reich der Sinne, das oft in der griechischen Mythologie angesiedelt ist. Der Riesensaal wird von Höhepunkten aus Meisterwerken Rameaus wie „Castor et Pollux“, „Platée“, „Les Fêtes de l’hymen et de l’Amour“ und „Les Indes Galantes“ erfüllt sein. Rameau, der Zauberer des Klanges und der Harmonik, wird dabei ein ums andere Mal mit den erstaunlichsten musikalischen Wirkungen überraschen.
(Innsbrucker Festwochen der Alten Musik)

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