Geldscheine

ORF/URSULA HUMMEL-BERGER

Klartext. Ein Beitrag zur Streitkultur

Sozialstaat - Luxus oder Notwendigkeit?

100 Mrd. Euro jährlich fließen in Österreich in Sozialleistungen. Das ist viel Geld, manchen zu viel. Die ÖVP will den Sozialstaat daher "neu denken" und die "Vollkaskogesellschaft" hinterfragen, wie Parteichef Reinhold Mitterlehner sagt. Mehr Eigenverantwortung, mehr Leistung lautet das schwarze Credo.

Für die Kritiker dieses Ansatzes wird auf dem Rücken der Schwächeren der Gesellschaft eine unbarmherzige Debatte geführt.
Pensionen, Gesundheit, Pflege, zumutbare Arbeit - alles Dauerbrenner der innenpolitischen Debatte. Geradezu beispielhaft wird das Thema derzeit aber anhand der Mindestsicherung abgehandelt, mit der Frage: Ist die als Überbrückungshilfe in schwierigen Zeiten konzipierte staatliche Hilfe zu großzügig ausgefallen?
Wie viel Sozialstaat braucht das Land?

Bei Klaus Webhofer diskutieren im Radiocafe:

Gerald Loacker, Sozialsprecher NEOS
Michaela Moser, Armutskonferenz
Josef Muchitsch, Sozialsprecher SPÖ
August Wöginger, Sozialsprecher ÖVP

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