Grantscherben, Gott und Kuba

Die großen Grantscherben der Kinos +++ Gott im Kino +++ Die Erfindung des neuen kubanischen Kinos

1. Die großen Grantscherben der Kinos

Vier große Kinokomiker stehen im Mittelpunkt einer Schau des Österreichischen Filmmuseums. Gezeigt werden Filme mit dem US-Amerikaner W.C. Fields, der französischen Kinoikone Luis De Funes, dem Italiener Totó und Österreichs Paradegrantscherben Hans Moser. Fast fünf Jahrzehnte umfasst die Schau, beginnend mit "Million Dollar Legs" aus dem Jahr 1932 und endend mit "Luis, der Geizkragen", einer freien Adaption von Molieres "Der Geizige". - Gestaltung: Benno Feichter

2. Gott im Kino

Jesus-Filme gibt es zu Hauf und auch Engel sind oft gesehene Figuren im Kino. Gott-Vater wird aber nur ganz selten auf der Leinwand dargestellt. Nicht so in dem jetzt rechtzeitig zu Ostern erscheinenden Drama "Die Hütte - Ein Wochenende mit Gott", das mit Gott-Vater, Gott-Sohn und dem Heiligem Geist, gleich die gesamte Dreifaltigkeit präsentiert. Vorlage für den Film ist der gleichnamige Roman des kanadischen Autors William Paul Young, der sich nach der Veröffentlichung 2007 70 Wochen auf Platz 1 der "New York Times"-Bestsellerliste hielt und sich millionenfach verkaufte. - Gestaltung: Marie-Thérèse Mürling

3. Die Erfindung des neuen kubanischen Kinos

Tomás Gutiérrez Alea studierte an der Filmschule in Rom, lernte dort Gabriel García Márquez kennen und baute, anfangs beeinflusst vom italienischen Neorealismus, das staatliche Filminstitut auf. Der internationale Durchbruch gelang ihm 1966 mit der Satire "Der Tod eines Bürokraten", die auch seine neuen filmischen Vorlieben zeigte, so orientierte er sich von da an an Regisseuren wie Luis Buñuel oder Ingmar Bergman. - Gestaltung: Wolfgang Popp

Moderation: Wolfgang Popp

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