Abendjournal

Beiträge

  • Waren Behörden vor dem Attentat von Manchester gewarnt?

    Fast täglich gibt die britische Polizei nach dem Attentat von Manchester neue Verhaftungen und Hausdurchsuchungen bekannt. Die Behörden sprechen von deutlichen Fortschritten. Britische Medien berichten allerdings, dass die Behörden vor dem Attentäter gewarnt worden sind - aber offenbar nicht reagiert haben. Eine interne Untersuchung soll Klarheit bringen.

  • Wieder planmäßiger Flugbetrieb bei British Airways

    Zwei Tage nach dem Zusammenbruch des Computersystems bei der britischen Fluglinie British Airways geht das Reise-Chaos offenbar langsam zu Ende. Über das Wochenende sind tausende Passagiere auf den Flughäfen Heathrow und Gatwick gestrandet gewesen, viele mussten stundenlang vor Schaltern warten, weil viele Flüge ausfielen oder verschoben wurden. Jetzt können fast alle Flüge wieder plangemäß stattfinden, wie der der Chef von British Airways, Alex Cruz, vor kurzem verkündet hat.

  • Putin bei Macron

    Die Präsidenten Frankreichs und Russlands, Emmanuel Macron und Wladimir Putin, haben miteinander gesprochen - und Streitpunkte gibt es genug. Sie entzünden sich vor allem an russischer Hilfe und Unterstützung: für Macrons Gegnerin Marine le Pen im französischen Wahlkampf, für die Rebellen in der Ukraine oder für das Regime in Syrien.

  • Start des zweiten Eurofighter-Untersuchungsausschusses

    Offenbar nicht perfekt gelaufen ist vor Jahren der Kauf des Euro-Fighters - am Mittwoch startet im Parlament schon der 2. Eurofighter- Untersuchungsausschuss. Zuerst wird der Vergleich mit EADS, heute Airbus, aus dem Jahr 2007 untersucht. Der Vergleich wurde vom damaligen Verteidigungsminister Norbert Darabos von der SPÖ abgeschlossen und später vom Rechnungshof kritisiert. Die Regierungsparteien halten sich trotzdem mit Anschuldigungen zurück, die Oppositionsparteien sprechen von grobem Versagen.

  • Neue Beschaffungsregeln für das Bundesheer

    Internationaler Waffenhandel geht oft mit unangenehmen Begleiterscheinungen einher, vor allem mit Korruption. Um die zu bekämpfen, gibt es künftig schärfere Regeln, wenn das Bundesheer etwas kauft. Verteidigungsminister Hans Peter Doskozil sagt, Bestechung durch Gegenschäfte müsse verhindert werden - und daher werden Gegengeschäfte gleich ganz verboten. Und: Waffenlobbyisten sollen beim Bundesheer nichts mehr zu suchen haben.

  • Strenge Kontrollen für Abgas-Tests

    Als Folge des VW-Skandals werden die Abgas-Tests bei Autos in Europa verschärft. Jahrelang haben Autobauer zu niedrige Abgaswerte angegeben - solche Tricksereien bei den Tests sollen nach dem Willen fast aller Regierung der EU-Staaten künftig streng bestraft werden. In die Kontrollen wird die EU eingebunden - so soll verhindert werden, dass sich nationale Prüfbehörden mit Autobauern absprechen.

  • Glyphosat-Studien teilweise veröffentlicht

    Vor zwei Wochen hat die EU-Kommission ihren Plan verlautbart, den Unkrautvernichter Glyphosat für weitere zehn Jahre zuzulassen. Doch es ist weiter nicht restlos geklärt, ob Glyphosat krebserregend ist? Dieses Risiko soll von den europäischen Gesundheitsbehörden bewertet werden, aufgrund von Studien. Doch diese Studien werden von den Glyphosat-Produzenten erstellt - und die Studien waren bisher geheim. Seit kurzem müssen sie aber wegen eines Gerichtsurteils teilweise öffentlich gemacht werden - und eine Analyse der Studien durch einen Forscher liefert nun Hinweise auf Krebsfälle in Mäuse-Studien, die von den Behörden nicht berücksichtigt worden sind.

  • Die FPÖ und die EU

    Die FPÖ hat bei dieser Nationalratswahl ein eindeutiges Ziel: erster werden, SPÖ und ÖVP hinter sich zu lassen, und Parteiobmann Heinz Christian Strache soll Kanzler werden. Um dieses Ziel zu erreichen, fahren die Freiheitlichen im Hinblick auf die EU offenbar eine Doppelstrategie, wie eine Studie zeigt, über die die Tageszeitung "Die Presse" berichtet. Die FPÖ lehnt die EU ab, spricht sich aber auch dagegen aus auszutreten.

  • Riskante Forschungsförderung

    In Österreich sollen in Zukunft auch Forschungsprojekte mit öffentlichen Geldern gefördert werden, deren Ergebnis als eher riskant eingeschätzt wird. Das hat Infrastrukturminister Jörg Leichtfried von der SPÖ heute angekündigt. Viel Geld gibt es dafür allerdings nicht mehr, nur 11,5 Millionen Euro aus dem laufenden Budgets des Ministeriums - was den Verdacht nährt, die Förderungen könnten eher ein kleiner Beitrag zum Wahlkampf sein.

  • Bilanz des Winter-Tourismus

    Die Bilanz des heimischen Winter-Tourismus fällt zwiespältig aus: in wichtigen Wintersportregionen wie Tirol und Salzburg haben sich weniger Touristen eingefunden - vor allem sind deutlich weniger deutsche Urlaubsgäste gekommen. Nach Angaben der Statistik Austria ist die Zahl der Nächtigungen insgesamt aber leicht gestiegen, auf einen Rekordwert von fast 69 Millionen.

  • Beschwerden über Paketzustellung

    Die Telekommunikationsbehörde RTR ist für zwei Hauptfelder zuständig: bei Telefonie und Internet zeigt sich die Behörde zufrieden, derzeit gibt es so wenige Beschwerden wie noch nie - die könnten allerdings wieder zunehmen. Wer ab 15. Juni im EU-Ausland telefoniert, muss keine Roaminggebühren mehr zahlen - die Regeln dafür sind aber kompliziert. Das zweite Hauptfeld der Telekommunikations-Behörde ist weniger bekannt: die RTR ist auch Schlichtungsstelle bei Paketbeschwerden - und hier gilt die Formel: mehr Handel, mehr Beschwerden.

  • Chinesische Prostituierte in Österreich

    In Österreich ist die Zahl der Prostituierten aus China stark gestiegen. Alleine in Wien sind 500 chinesische Prostituierte offiziell gemeldet, sie arbeiten in sogenannten "Massagesalons". Nach Mitteilung des Bundeskriminalamts sind viele der Frauen Opfer von Menschenhändlern und werden ausgebeutet. Ausgenutzt wird auch das Asylsystem, um Aufenthaltsmöglichkeiten zu bekommen.

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