Gala mit Grenzen - der 1. Sherlock Holmes

Texte. Preis für junge Literatur
Eine Studie in Scharlachrot: 130 Jahre Holmes & Watson

Texte. Preis für junge Literatur

Bei einem Galafinale im Kasino Schwarzenbergplatz wurde vergangenen Donnerstag zum sechsten Mal der "Texte. Preis für junge Literatur" vergeben. Gewinnerin des Schreibwettbewerbs ist heuer die 16-jährige Gymnasiastin Julia Lückl, die mit ihrem Text "Neuland" Grenzen zwischen Ländern und zwischen Menschen thematisiert, die einander eben dort gegenüberstehen. Vom Schriftsteller Christoph Braendle ins Leben gerufen, versteht sich die Initiative "Texte. Preis für junge Literatur" als internationale Plattform für Jugendliche zwischen 14 und 19 Jahren, die Freude und Interesse am Schreiben haben, sich gerne mit Gleichgesinnten austauschen und an einem Schreibwettbewerb teilnehmen wollen. In diesem Jahr waren kurze Texte gefragt, die den Siegertitel des Vorjahres "Hals über Kopf" inhaltlich aufgreifen und individuell neu interpretieren. 30 der einigen hundert eingereichten Arbeiten wurden von einer Fachjury und Online-Votern in die Endrunde gewählt. Dann erst erarbeiten ihre Verfasserinnen und Verfasser - in Workshops mit namhaften Autorinnen und Autoren - längere Texte, die am Donnerstag präsentiert wurden. Eine liebgewordene Tradition ist dabei inzwischen, dass die Texte von Mitgliedern des Burgtheater-Ensembles in einer kleinen szenischen Lesung vorgetragen werden. Dieses Mal waren Alexandra Henkel, Daniel Jesch, Dietmar König und Petra Morzé mit dabei.- Gestaltung: Ursula Mürling-Darrer


Eine Studie in Scharlachrot: 130 Jahre Holmes & Watson

"Eine Studie in Scharlachrot", Sir Arthur Conan Doyles erster Sherlock Holmes Roman erschien vor 130 Jahren zur Weihnachtszeit des Jahres 1887 in der britischen Zeitschrift "Beeton's Christmas Annual". Ersonnen hat Arthur Conan Doyle die Figuren Holmes und Doktor Watson als junger Arzt, wie er in seinem wohl ersten und einzigen Filminterview aus dem Jahr 1927, drei Jahre vor seinem Tod im Alter von 71 Jahren, erzählt. Als gelegentlicher Leser von Detektivromanen, störte sich Doyle als Medizinstudent an den unbegründeten Schlüssen und Ermittlungszufällen der Literaturkriminalisten des späten 19. Jahrhunderts. Seiner Zeit voraus, ersann Doyle einen Detektiv, der seine Ermittlungen auf wissenschaftliche Methoden und deduktive Logik gründete.- Gestaltung: Roman Tschiedl




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