Tango-TänzerInnen

AP/FRANCISCO SECO

Woher stammt der Tango?

Über einen leidenschaftlichen Tanz und seinen berühmtesten Interpreten
Gestaltung: Gerhard Hafner

Vier Füße tasten sich vorsichtig übers Parkett, ziehen Schleifen, malen Figuren zu melancholischer Musik, spielen miteinander. Das Paar, das diese Bewegungen voller Hingabe ausführt, umarmt sich innig. Die beiden sind nur aufeinander und die Musik konzentriert: sie tanzen einen Tango. Dieser Tanz verschmilzt europäische Musikstile mit lateinamerikanischer Habanera und afrikanischer Rhythmik.
Der Tango hat seinen Ursprung zu Beginn des 20. Jahrhunderts in den Armenvierteln von Buenos Aires, der Hauptstadt Argentiniens. Schnell kam der Tango nach Europa und versetzte Tanzwillige in Euphorie. Das ging so weit, dass im Jahr 1914 Papst Pius X. sogar ein Tangoverbot aussprach, da er sich um die Sitten sorgte.

Zu einem der berühmtesten Interpreten und Komponisten des Tangos avancierte der gebürtige Argentinier Astor Piazzolla, der mit seinen Kompositionen den sogenannten "Tango nuevo" kreierte. Dabei war es nie Piazzollas Plan gewesen Tanguero zu werden. Sein Herz hatte immer für Johann Sebastian Bach und Jazz geschlagen. Klassischer Komponist sein, das war es, was er gewollt hatte. Doch dann kam alles anders.

Die Ö1 Kinderunireporter/innen Lola, Nikolai, Loin und Jack wollen genaueres über den Tango und Astor Piazzolla erfahren. Um seinen Wissensdurst zu stillen hat das Reporter/innen-Quartett den Cellisten Friedrich Kleinhapl zum Interview gebeten, der in seinem Konzertprogramm "Pasíon Tango" die Geschichte dieses Tanzes erzählt.

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  • Gerhard Hafner