St. Nikolaus-Kathedrale

ORF/JOSEPH SCHIMMER

Die russische Gemeinde in Wien

"St. Nikolaus in der Landstraße". Am orthodoxen "Heiligen Abend" lädt Memo in die russische Kirche in Wien ein. Gestaltung: Markus Veinfurter

Mit ihren goldenen Türmen ist sie schon von Ferne als orthodoxe Kirche erkennbar: die russische St. Nikolaus-Kathedrale, mitten im Botschaftsviertel des Bezirks Wien-Landstraße. Die Baukosten hat seinerzeit noch der Zar getragen - für seine Botschaftskirche in der Hauptstadt der Donaumonarchie.

In der Zeit der Sowjetunion wird sie vorübergehend zum Lagerraum degradiert - aber nach dem Sieg im "Großen Vaterländischen Krieg" 1945 wieder der russischen Gemeinde in Wien als Gotteshaus zugänglich gemacht: ein Haus voller Geschichte also - und eine der weniger bekannten, architektonischen Kostbarkeiten Wiens.

Die Reihe MEMO lädt am "Heiligen Abend" zu einem Besuch in St. Nikolaus in der Landstraße ein - denn in Russland wird Weihnachten erst am 6./7. Jänner gefeiert. Mit der "Oktober-Revolution" wurde vor 100 Jahren zwar auch in Russland der Gregorianische Kalender eingeführt: Die orthodoxe Kirche des Landes hält sich aber bis heute an den Julianischen Kalender - und daher fällt der "Heilige Abend" in Russland auf den 6. Jänner.

Sendereihe

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  • Markus Veinfurter