Wenn Helfer sich wehren müssen.

Aggression im Wartezimmer.
Wie Pflegepersonal und Ärzte mit überreizten Menschen umgehen

Das Kind fiebert, der Partner wird mit Blaulicht ins Krankenhaus gebracht oder der Angehörige kommt nicht gleich dran. Die Grenze zwischen Wut und Verzweiflung ist in solchen Situationen sehr schmal. Ein falsches Wort genügt und Betroffene explodieren - schreien, spucken oder schlagen auf diejenigen ein, die ihnen helfen wollen. "Emotionalität in verunsicherten Situationen müssen wir bei unserer Arbeit immer bedenken. Die Leute haben Angst", sagt Andrej Grieb. Er fährt seit 37 Jahren Rettungseinsätze und ist mittlerweile stellvertretender Landesrettungskommandant des Wiener Roten Kreuzes. In der Sendung sprechen Einsatzkräfte, Pflegebedienstete und Ärzte über ihren Umgang mit aggressiven Patienten und Patientinnen und der Familie, Freunden und Bekannten.

Nach der Sendung sind Hörerinnen und Hörer unter der Nummer 0800 22 69 79 zu Ihren Erfahrungen und Meinungen gefragt. Wurden Sie schon einmal Zeuge von aggressivem Verhalten gegenüber Helfern? Oder wurde Sie selbst so behandelt? Wo sehen Sie die Grenze zwischen berechtigter Forderung und Übergriff? Wie reagieren Sie in den geschilderten Situationen? Hat sich der gesellschaftliche Umgang miteinander verändert?


Gestaltung: Kathrin Wimmer

Sendereihe