Indische Witwe tanzt

AFP/NOEMI CASSANELLI

Zuflucht für indische Witwen

"Lord Krishna und die Witwen" - Letzte Zuflucht Vrindavan. Anlässlich des Internationalen Frauentages am 8. März wirft Tao einen Blick auf die verstoßenen Witwen von Indien.
Gestaltung: Ole Schmidt

Witwen haben in der indischen Gesellschaft wenig Ansehen: In den Augen vieler Inder bringen sie Unglück und werden nach dem Tod ihres Ehemannes von ihrer eigenen Familie verstoßen, staatliche Absicherung gibt es keine. Die meisten dieser Frauen werden obdachlos und fristen ein Leben in Armut.

In der Stadt Vrindavan im nordindischen Bundesstaat Utar Pradesh suchen viele Witwen Zuflucht. Vrindavan gilt Anhänger/innen des Hindu-Gottes Krishna als heilig. Im Ashram einer indischen NGO leben etwa 50 solcher verstoßenen älteren Frauen in einfachen Unterkünften. Sie bekommen eine bescheidene Rente, mit der sie sich selbst versorgen können und bitten Krishna um Erlösung von ihrem Leid. Ole Schmidt hat die Witwen von Vrindavan besucht. Anlässlich des Internationalen Frauentages am 8. März wirft Tao einen Blick auf die verstoßenen Witwen von Indien.

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