Luk Perceval

APA/GEORG HOCHMUTH

Romeo und Julia auf der Demenzstation

Luk Perceval im Gespräch mit Katharina Menhofer

Der belgische Regisseur Luk Perceval, seit Jahrzehnten einer der gefragtesten und prominentesten Regisseuren des europäischen Theater- und Opernbetriebes, inszeniert zum ersten mal am Wiener Burgtheater. Er war lange Jahre am Thalia Theater leitender Regisseur und ist ab der kommenden Spielzeit in Gent unter der neuen Leitung von Milo Rau Hausregisseur. In Österreich hat er mit dem Shakespeare-Marathon "Schlachten" vor fast 20 Jahren bei den Salzburger Festspielen für Aufsehen gesorgt. Jetzt inszeniert er am Wiener Akademietheater die Uraufführung von "Rosa oder die barmherzige Erde". Darin verknüpft Perceval Shakespeares "Romeo und Julia" mit Dimitri Verhulsts Roman "Der Bibliothekar, der lieber dement war, als zu Hause bei seiner Frau" und verlegt die berühmte Liebesgeschichte auf eine Demenzstation. Was ihn am Thema Alter gereizt hat und wie er es mit vielen hochbetagten Statisten auf die Bühne bringt erzählt er unter anderem im Gespräch mit Katharina Menhofer.

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