Vom ersten Frühling nach dem Krieg in Mecklenburg

"Osterwasser". Erzählung von Uwe Johnson. Es liest Martin Brachvogel. Gestaltung: Barbara Belic. Präsentation: Nicole Dietrich

Der erste Frühling nach dem Krieg, das Haus in Mecklenburg ist voller Flüchtlinge aus Pommern und es gibt wenig zu essen. Gesine beschließt, Osterwasser zu suchen. Man muss es am ersten Feiertag vor Sonnenaufgang von einer Quelle holen und man darf kein Sterbenswort sprechen, sonst verliert es seine Wirkung: Es verspricht Schönheit für die Haut ...

Der vierbändige, autobiografisch gefärbte Roman "Jahrestage. Aus dem Leben von Gesine Cresspahl", zwischen 1970 und 1983 veröffentlicht, ist Uwe Johnsons Hauptwerk und gilt als einer der wichtigen deutschen Beiträge zur Weltliteratur. Johnson (1934 - 1984) erzählt darin die fiktive Geschichte der Gesine Cresspahl, die sich an ihre Kindheit und Jugend in Mecklenburg erinnert, und reflektiert vier Jahrzehnte deutscher Geschichte. Margarethe von Trotta hat den Roman für das Fernsehen verfilmt.

Der Erzählband "Karsch", in dem die Erzählung "Osterwasser" erstmals veröffentlicht wurde, erschien 1964 im Suhrkamp Verlag.

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Aus: Uwe Johnson - "Karsch", Suhrkamp Verlag 1964

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