Kunstwerk

AFP/FRANCOIS GUILLOT

Radiokolleg - Positionen in der Kunst

Nam June Paik, Florian Hecker, Marina Abramovic, Ashley Hans Scheirl (1). Gestaltung: Thomas Mießgang und Christine Scheucher

Die Radiokolleg-Langzeitserie "Positionen in der Kunst" will Kristallisationspunkte in der Entwicklung der Kunst der vergangenen 50 Jahre aufzeigen: Momente, in denen sich eine neue Dringlichkeit, mediale Sensibilität oder auch politische Durchschlagskraft auf eine Weise manifestierte, die man bis dato so noch nicht gekannt hatte.

Eine Kunst, die traditionelle Genres transzendiert und im intermedialen Diskurs neue ästhetische Sprachen zwischen Sinn und Sinnlosigkeit, zwischen Traum und Trauma zur Debatte stellt. Von Andy Warhol bis Florian Hecker, von Valie Export bis Anne Imhof. Motto: Was zählt, das liegt dazwischen.
Die Edition April 2018 umfasst ein breites Spektrum zwischen etablierten Positionen und kontemporären Ansätzen:

Nam June Paik - der Multimedia-Klassiker par excellence
Er begann als Musiker, studierte bei Karlheinz Stockhausen, wechselte aber unter dem Eindruck von Fluxus zur Bildenden Kunst. Der gebürtige Koreaner, der hauptsächlich in den USA lebte, betätigte sich in einer Vielzahl von künstlerische Ausdrucksformen zwischen Performance, Sound - Environment und Installation, wurde aber vor allem als "Vater der Videokunst" apostrophiert. Emblematisch sind seine "closed circuit"- Inszenierungen mit technisch manipulierten Schirmbildern von zusammengeschalteten Fernsehern.

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