Werke von Scheirl bei der documenta 14

MATHIAS VOELZKE

Radiokolleg - Positionen in der Kunst

Nam Jun Paik, Florian Hecker, Marina Abramovic, Ashley Hans Scheirl (4). Gestaltung: Thomas Mießgang und Christine Scheucher

Die Radiokolleg-Langzeitserie "Positionen in der Kunst" will Kristallisationspunkte in der Entwicklung der Kunst der vergangenen 50 Jahre aufzeigen: Momente, in denen sich eine neue Dringlichkeit, mediale Sensibilität oder auch politische Durchschlagskraft auf eine Weise manifestierte, die man bis dato so noch nicht gekannt hatte.

Eine Kunst, die traditionelle Genres transzendiert und im intermedialen Diskurs neue ästhetische Sprachen zwischen Sinn und Sinnlosigkeit, zwischen Traum und Trauma zur Debatte stellt. Von Andy Warhol bis Florian Hecker, von Valie Export bis Anne Imhof. Motto: Was zählt, das liegt dazwischen.
Die Edition April 2018 umfasst ein breites Spektrum zwischen etablierten Positionen und kontemporären Ansätzen:

Ashley Hans Scheirl - Queere Metamorphosen
Die österreichische Transgender-Malerin, Konzept-, Mixed Media-, Performance, Body-Art- und Videokünstlerin Ashley Hans Scheirl, die derzeit in Wien lebt, arbeitet und unterrichtet, hat, lange vor den derzeit aktuellen Queer-Debatten und Judith Butler-Exegesen das Thema Geschlechtsidentität/ -laterität ins Zentrum ihrer Kunst gestellt: Sie setzt sich mit der Libido der Ökonomie auseinander und mit der Ökonomie der Libido und begleitete die Entwicklung ihrer Kunst durch geschlechtliche Metamorphosen der eigenen Physis: Interpersonelles Handeln als künstlerische Praxis.

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