Vogel hebt von einer Fontäne ab

AFP/TIZIANA FABI

Julia Lückl über das Besondere im Alltäglichen

"Farbenspiel", "Neuland" und "Für zwei". Von Julia Lückl. Es lesen: Michael Dangl und Michaela Willig. Gestaltung: Michaela Frühstück.

Eindrucksvoll ist die 17-jährige Julia Lückl aus Eisenstadt im vergangenen Jahr in der jungen literarischen Szene aufgetaucht. 2017 erhält sie kurz hintereinander drei Literaturpreise. Beim ORF Burgenland Literaturwettbewerb "Junge Textfunken" überzeugt sie die Jury mit ihrem Text "Farbenspiel". Sie gewinnt den internationalen Wettbewerb "Texte - Preis für Junge Literatur" mit der Geschichte "Neuland" und erringt den 1. Preis beim Wettbewerb der Literaturwerkstatt Graz in der Kategorie 14 bis 18-Jährige mit "Für zwei".

Drei Texte, drei unterschiedliche Szenarien. Ein Kind und sein Vater trauern um Mutter und Ehefrau. Jemand überschreitet Grenzen und betritt Neuland. Im Sog des Vermissens geben eine alte Frau und ein junger Mann einander Trost. Behutsam gibt Julia Lückl in ihren Geschichten den Blick auf Alltagsszenarien frei, lässt für einen Moment lang teilhaben an der kleinen Welt, in der sich die große spiegelt. Kein Wort zu viel setzt Julia Lückl, um ihre Szenarien zu entwerfen und berührt ohne kitschig zu sein.

Service

Literaturwettbewerb "Junge Textfunken 2017", Lst Bgld: "Farbenspiel"
Internat.Wettbewerb "Texte - Preis für junge Literatur": "Neuland"
Wettbewerb d.Literaturwerkstatt Graz, Kat.14-18-jährige: "Für zwei"

Sendereihe

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