Die unsichtbare Seite der Arbeit

Arbeit ist unsichtbar - Ausstellung in Steyr

Ein großer, weißer Raum, darin nichts als ein weißer Vorhang, der sich um die Besucherinnen herum zuzieht und sie einschließt. Dann eine Stimme aus dem Lautsprecher, die auf die Geschichte der Arbeit bis in die graue Vorzeit verweist. Ein ungewöhnlicher Beginn einer Ausstellung, nichts ist sichtbar, nichts zu lesen, nur weiß auf weiß und Schall. Kein Wunder, denn Thema und Titel der Ausstellung im Museum Arbeitswelt in Steyr ist: "Arbeit ist unsichtbar".

Die Kuratoren Harald Welzer und Robert Misik wollten nicht erneut ausstellen, was schon unzählige Male gezeigt wurde. Sie beleuchten das Thema Arbeit von einer ungewöhnlichen Seite und betonen Aspekte, die normalerweise verborgen bleiben: Es werden Geschichten von Machtstrukturen und Hierarchien erzählt, von Disziplin und Emanzipation, Identität und Stolz, aber auch von Angst und Stress der Arbeitenden. Morgen Abend wird die Ausstellung "Arbeit ist unsichtbar" in Steyr eröffnet.- Gestaltung: Sophie Menasse

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Arbeit ist unsichtbar

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