Ankommende Zwangsarbeiterinnen der Herrmann-Göring-Werke

VOESTALPINE STAHLWELT GMBH/LENTIA VERLAG

"Die Arbeit beginne!" - Von den Hermann-Göring-Werken zur Voestalpine

Aus einem gigantischen Rüstungsbetrieb der Nationalsozialisten ist die identitätsstiftende VÖEST der Nachkriegsjahre, heute Voestalpine, hervorgegangen. Den Beginn in der NS-Zeit markierte die Ausbeutung von Menschen.
Gestaltung: Maria Harmer

Am 13. Mai 1938 erfolgte in Linz der Spatenstich für die Hermann-Göring-Werke. Der namensgebende Reichsfeldmarschall erteilte den Befehl "Die Arbeit beginne!"
Für die Errichtung des Hüttenwerkes, das das kostbare Eisenerz vom steirischen Erzberg verarbeiten und das Deutsche Reich von Rohstoffimporten möglichst unabhängig machen sollte, wurden ganze Ortschaften abgesiedelt. Weil kriegsbedingt bald die Arbeitskräfte fehlten, mussten Kriegsgefangene und Zwangsarbeiter in der Fabrik schuften. Die Lebens- und Arbeitsbedingungen waren unmenschlich, viele starben, viele wurden ermordet. Dieses düstere Kapitel der eigenen Geschichte hat die voestalpine AG, wie der Konzern nun heißt, aufgearbeitet. Den Zwangsarbeiterinnen und -arbeitern ist eine eigene Ausstellung am Firmengelände gewidmet.

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