Borkenkäferspuren im Holz, Brutbild

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Borkenkäfer - faszinierend und gefürchtet

Der Forstentomologe Axel Schopf über die Borkenkäfer.
Teil 4: Eigener Frostschutz und natürliche Feinde
Gestaltung: Maria Harmer

Befallene Bäume werfen ihre grünen Nadeln ab, die Baumkronen werden braun und oben am Stamm tritt Harz aus, dazu Spuren von Sägemehl rund um den Stamm und Bohrlöcher in der Rinde. Massenhaft fressen sie sich durch die Wälder: die Borkenkäfer, das Feindbild der Forstwirte.

Allein in Österreich gibt es dutzende Arten dieser Unterfamilie der Rüsselkäfer. Eigentlich spielen diese Insekten als Initiatoren eines Zersetzungsprozesses, der Nährstoffrecycling einleitet, eine wichtige Rolle im Ökosystems Wald. Gesunden Bäumen können normale Borkenkäfer-Vorkommen kaum etwas anhaben, doch die Käfer vermehren sich unglaublich rasch und zahlreich. Eine hohe Populationsdichte verursacht auch bei diesen Insekten Platzmangel, und dann werden auch gesunde Bäume angeflogen und letztlich zum Absterben gebracht.

Service

INTERVIEWPARTNER:

Univ. Prof. i.R. Dr. Axel Schopf
Universität für Bodenkultur
Institut für Forstentomologie, Forstpathologie und Forstschutz (IFFF)


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