Friedenspagode

ORF/JOSEPH SCHIMMER

Weltfrieden in der Freudenau

1983 - Friedenspagode

Direkt an der Donau, an der Freudenauer Hafenstraße, liegt die Wiener Friedenspagode. 1983 wurde der buddhistische Stupa feierlich eröffnet. Die Familie Lindmayer, die einst nebenan eine Gastwirtschaft betrieb, unterstützte die Errichtung.
Die Friedenspagode wird heute vom Mönch Gyosei Masunaga betreut. Jeden Tag um 5 Uhr früh und um 17 Uhr am Nachmittag betreibt er an der Pagode das Chanten, das Singen von Liedern und Mantren.

Einmal im Jahr begeht die Österreichische Buddhistische Religionsgesellschaft hier auch das Vesakh-Fest, das dem Gedenken an die Geburt, die Erleuchtung und den Tod des Buddha gewidmet ist. 2018 feiert nicht nur die Pagode selbst, sondern auch die Religionsgesellschaft ihr 35-jähriges Bestehen als staatlich anerkannte Religion in Österreich.

Architekten: Franz Richard Schnabel
Eröffnung: 1983
Adresse: 1020 Wien, Hafenzufahrtsstraße F

Gestaltung: Jakob Fessler

Service

Mit der Sendereihe "Hundert Häuser" wird eine Geschichte Österreichs anhand seiner Architektur erzählt - vom Jahr 1918, in dem am 12. November die Erste Republik ausgerufen wurde, bis zur Gegenwart. Für jedes Jahr steht ein historisch bedeutendes, architektonisch spannendes oder eine Epoche prägendes Bauwerk, das in jeweils einem Radiobeitrag porträtiert wird. Zu hören ist die hundertteilige Reihe von Montag bis Donnerstag um 17:25 Uhr, von Mitte Mai bis 12. November 2018.

Wiener Friedenspagode
Österreichische Buddhistische Religionsgesellschaft
[ÖBR-Artikel über Gyosei Masunaga

Sendereihe

Gestaltung

  • Jakob Fessler

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