Klaus Maria Brandauer

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"Ohne Komik wäre es nicht auszuhalten"

Der Schauspieler und Regisseur Klaus Maria Brandauer

"Ich bin für die Unzulänglichkeit in der Kunst, weil sie nur so der kalten Routine und Virtuosität entgehen kann" sagte der bald seinen 75. Geburtstag feiernde Österreichische Superstar, der das Tragikomische liebt, in einem Interview. Vielleicht lässt ihn das auch über das Böse, das oft in den von ihm dargestellten Personen wohnt, lachen, oder den schwierigen Situationen im eigenen Leben etwas entgegensetzen.

Klaus Maria Brandauer ist der deutschsprachige Schauspieler, der die meisten amerikanischen Film-Kritikerpreise erhielt, Sean Connery war sein Film-Partner bei James Bond, Meryl Streep und Robert Redford waren es bei "Jenseits von Afrika", drei Filme von István Szabó, bei denen er mitspielte, wurden für den Oscar nominiert, "Mephisto" erhielt ihn; Brandauer spielte die Person, für die Autor Klaus Mann Gustav Gründgens als Vorbild nahm.

Hamlet, Wallenstein, Nathan der Weise, König Lear sind nur einige Rollen in Wien oder Berlin, mit denen er Hauptperson war; er machte als Regisseur Campino zu Mackie Messer und musste dabei mit Publikumserfolg und deutlichen Kritiken gleicherweise umgehen.

Als Präsident von "Poesie im Ausseerland" ist der in Bad Aussee Geborene nach wie vor mit seiner engeren Heimat verbunden.

Eine Sendung von Petra Herczeg und Rainer Rosenberg.

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