Idylle und Paranoia

"Guten Tag, schön heute, nicht wahr?" von Joyce Carol Oates. Aus dem Amerikanischen von Helga Pfetsch. Es liest Dorothee Hartinger. Gestaltung: Julia Zarbach. Präsentation: Gudrun Hamböck

Die Amerikanerin Renée versucht mit ihrem Mann in einer friedlichen kanadischen Kleinstadt einen Neuanfang. Das Leben in ihrem Häuschen am Fluss könnte auch idyllisch sein, würde sich dort nicht der mental beeinträchtigte James herumtreiben, der die Nachbarn mit seinem immer gleichen "Guten Tag, schön heute, nicht wahr?" anspricht. Dieses freundliche Kind im Körper eines Mannes, erscheint harmlos, dennoch wächst Renées Angst ...

Joyce Carol Oates, geboren 1938 in Lockport/New York, gilt mit ihrem umfangreichen literarischen Werk, das Erzählungen und Romane, Lyrik und Dramen sowie Jugend- und Kinderbücher umfasst, seit Jahren als Anwärterin für den Literaturnobelpreis.

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