Wisent

ALPENZOO INNSBRUCK

Ein zotteliger Riese

Der Zoologe Dirk Ullrich vom Alpenzoo Innsbruck über das Wisent.
Teil 4: Genetischer Flaschenhals und neue Vielfalt
Gestaltung: Thomas Thaler

Das (auch: der) europäische Wisent, ein enger Verwandter des amerikanischen Bisons, wäre Anfang des 20. Jahrhunderts fast ausgerottet worden. Die letzten Restbestände im Wald von Bia?owie?a an der Grenze zwischen Polen und Weißrussland wurden durch Seuchen immer wieder stark dezimiert. 1927 wurde das letzte freilebende Wisent im Kaukasus geschossen.
Zur gleichen Zeit wurde in Berlin die Internationale Gesellschaft zur Erhaltung des Wisents gegründet. Mit nur 12 Tieren, die sich großteils in deutschen Zoos und Gehegen befanden, wurde die systematische Erhaltungszucht begonnen. Die Art konnte dadurch gerettet werden, heute gibt es wieder über 6000 Wisente in Zoos und Schutzgebieten. Tiere aus der Zoopopulation werden nach wie vor für Wiederansiedlungsprojekte in verschiedenen europäischen Ländern zur Verfügung gestellt.

Service

INTERVIEWPARTNER:

Dipl. Biol. Dirk Ullrich
Zoologischer Kurator
Alpenzoo Innsbruck


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