Leere Meere?

Wie nachhaltiger Fischfang gelingen kann
Gestaltung: Isabelle Engels

Fisch stellt für eine Milliarde Menschen den wichtigsten Eiweißlieferanten dar. Millionen Menschen arbeiten im Fischfang und in der Fischverarbeitung. Fisch wird auch bei uns in Europa als gesundes Nahrungsmittel empfohlen. Doch mehr als die Hälfte des in der EU verzehrten Fisches stammt nicht aus den eigenen Gewässern, sondern wird in großen Fangflotten vor den Küsten der Entwicklungsländer aus dem Meer geholt.

Die Situation in den Ozeanen unseres Planeten ist dramatisch: Wird weiterhin so viel Fisch gefangen wie derzeit, könnten die Meere zur Mitte unseres Jahrhunderts leergefischt sein. Manchen Arten vermehren sich langsam und sind daher besonders von Ausrottung gefährdet. Damit es nicht dazu kommt, müsste man auf nachhaltigen Fischfang umstellen. Das heißt: es darf nur soviel Fisch entnommen werden, dass genügend Tiere übrigbleiben, um sich wieder vermehren zu können. Nur das würde den Bestand erhalten.

Helfen Gesetze, um die Fangmengen zu beschränken? Was bedeuten die Gütesiegel auf manchen Fischdosen? Müssen wir auf Sushi verzichten? Die Ö1 Kinderuni-Reporter/innen Enrique, Yakin, Thawab und Florian sprechen darüber mit Julia Szoncsitz vom Institut für Wirtschaftspädagogik der WU Wien.

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