Filmplakat

ORF/JOSEPH SCHIMMER

Der "Guitar Driver" zu Stockerau

Der Musiker und Komponist Karl Ritter zu Gast bei Sebastian Fleischer

Seit Zeno Stanek 2013 die Intendanz der Festspiele Stockerau übernommen hat, steuert Karl Ritter die Musik zu den jährlichen Theaterproduktionen bei - ob mit einem "perfekten Easy-Listening-Soundverschnitt" (so eine Kritikerstimme) in "Einer flog über das Kuckucksnest" oder live und solo auf der Mandoline in "Don Camillo und Peppone". Heuer verleiht der Musiker mit einer Mischung aus Renaissance, Orient und Noise-Elementen der Shakespeare-Komödie "Viel Lärm um nichts" dramatische Tiefe.

Karl Ritter, 1959 in Stockerau geboren, genießt als Soundtüftler und Meister der Improvisation auf der Gitarre breites Ansehen. Ab 1988 war er fixes Mitglied in der Chefpartie und später in der Kombo des Dr. Kurt Ostbahn. Mit Otto Lechner erkundete er die reiche Musikkultur der Tonga in Zimbabwe; experimentelle Soloprojekte wie "Atmen", "Soundritual" und "Soundkur" fanden große Beachtung. Der Filmemacher Walter Größbauer begleitete Karl Ritter ein Jahr lang mit der Kamera, seine Dokumentation "Guitar Driver. Karl Ritter von Stockerau" ist ab Juli in ausgewählten Kinos zu sehen.

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