Solidaritätsbekundungen mit Papst und neue Vorwürfe

"Causa Vigano": Solidaritätsbekundungen mit Papst und neue Vorwürfe +++ SOLWODI: Solidarität mit Frauen in Not. - Moderation: Andreas Mittendorfer

1. "Causa Vigano": Solidaritätsbekundungen mit Papst und neue Vorwürfe

Nach den Vertuschungsvorwürfen durch den ehemaligen Vatikanbotschafter in den USA, Erzbischof Vigano, gegenüber Papst Franziskus, samt Rücktrittsaufforderung an diesen, solidarisieren sich immer mehr kirchliche Vertreter und Bischofskonferenzen mit dem Papst.
Wie nun bekannt wurde, hat Erzbischof Vigano offenbar noch nachgelegt und einen weiteren Vorwurf gegenüber Papst Franziskus erhoben. Dabei geht es um ein umstrittenes Treffen im Jahr 2015 zwischen dem Papst und einer US-Standesbeamtin, die Ehen von Homosexuellen ablehnt. Der Papst selber will seinen Gegnern offenbar weiterhin mit Schweigen antworten. Bei der Frühmesse heute (3. September) im Vatikan sagte er: "Menschen, die nur Skandale und Spaltung suchen" könne man nur mit Schweigen und Gebeten begegnen.


2. SOLWODI: Solidarität mit Frauen in Not

Die in Kenia gegründete Organisation SOLWODI setzt sich auch hierzulande für Frauen in Not ein. Es geht um Frauen, die etwa Opfer von Zwangsprostitution oder Menschenhandel geworden sind. In Österreich bietet SOLWODI betroffenen Frauen Schutzwohnungen und eine Beratungsstelle. Getragen wird die Arbeit vor allem durch den römisch-katholischen Orden der Salvatorianerinnen, der am 8. September übrigens des 100. Sterbetages seines Gründers, Pater Franziskus Jordan, gedenkt. Ein Bericht von Maria Harmer.

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