10 Jahre nach dem Crash

Eine Studiodiskussion zur globalen Finanzkrise und ihren Folgen
Moderation: Marlene Nowotny

Am 15. September 2008 muss die US-Investmentbank Lehman Brothers einen Insolvenzantrag stellen. Die Pleite wurde zum Höhepunkt und Mitauslöser der bisher größten Finanz- und Wirtschaftskrise seit Ende des 2. Weltkriegs. Es kam zu heftigen Turbulenzen an den Börsen, der Welthandel brach ein und viele Länder stürzten in einer schwere Rezession. Allein Lehman Brothers hinterließ einen Schuldenberg von 200 Milliarden US-Dollar. In diesem Fall verabschiedete man sich von dem bis dahin gültigen Grundsatz "too big to fail".

In anderen Ländern sprang der Staat ein, um systemrelevante Banken zu retten, was zu einer dramatischen Verschuldung führte. Nach Jahrzehnten der Deregulierung forderten viele, die Finanzmärkte wieder stärker zu regulieren. Ist das bis heute tatsächlich geschehen? Sind die aktuellen Richtlinien ausreichend, um eine erneute Krise zu verhindern? Hat die internationale Staatengemeinschaft die Folgen der Finanzkrise unter Kontrolle? - Antworten geben zwei Finanzexperten, die sich einer Diskussion im Studio stellen.

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