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Die Ö1 Club-Sendung.
1. Alcina im Theater an der Wien
2. Stummfilm - live vertont
3. Der Tod im Leben unterschiedlicher Kulturen

Alcina im Theater an der Wien
Vom 15. bis zum 26. September zeigt das Theater an der Wien Georg Friedrich Händels Oper "Alcina". "Alcina lebt auf einer bezaubernden Insel, ist jedoch nur selten allein, denn oft stranden Schiffe an ihren Ufern. Die männlichen Besatzungsmitglieder verfallen sofort ihren Reizen und sind damit dem Untergang geweiht. Nach kurzer Zeit gelangweilt, verwandelt Alcina die Liebhaber in Blumen oder Tiere und wendet sich einem neuen Verehrer zu. Auf diese Weise nimmt ihr Eiland paradiesische Formen an, was wiederum andere Seefahrer anlockt. Doch die Dinge ändern sich schlagartig, als sich Alcina in einen Neuankömmling verliebt …" Drei Akte hindurch folgen Irrungen und Wirrungen, bis am Ende die alte Ordnung der Insel wiederhergestellt wird. In der Titelrolle: Marlis Petersen. Es singt der Arnold Schönberg Chor unter Erwin Ortner. Stefan Gottfried dirigiert den Concentus Musicus Wien.

Stummfilm - live vertont
Das aus Bulgarien stammendende, virtuose Brüderpaar "The Wladigeroff Brothers" ist am 16. September zu Gast beim Festival "Klangraum im Herbst" im Mostviertel und bietet dem Publikum großes Kino. Gemeinsam mit dem Linzer Gitarristen und Filmkomponisten Andreas Radovan vertonen Alexander Wladigeroff/Trompete und Konstantin Wladigeroff/Klavier ein legendäres Stummfilmdrama aus dem Jahr 1928: "The Docks of New York". "Bill, Heizer auf einem Dampfschiff, rettet die junge Prostituierte Mae vor dem Selbstmord und heiratet sie. In seiner Abwesenheit macht sich ein Kollege an das Mädchen heran. Seine eifersüchtige Frau kommt dahinter und tötet ihn. Als Mae des Diebstahls beschuldigt wird, geht ihr geliebter Ehemann Bill für sie ins Gefängnis …". Der Wiener Regisseur Joseph von Sternberg, der mit dem Film "Der blaue Engel" Marlene Dietrich ein Denkmal setzte, schuf mit "The Docks of New York" einen der letzten erfolgreichen Stummfilme. 16. September, Schloss Seisenegg in Viehdorf in Niederösterreich.

Der Tod im Leben unterschiedlicher Kulturen
Zäsur? Ende? Abschied? Transformation? Neubeginn? Schwelle in ein anderes Leben? Wie mit dem Thema Tod umgegangen wird, welche Rituale und Objekte uns mit Verstorbenen verbinden und welche Bedeutung das Thema Tod generell im Leben der Menschen hat, ist von Kultur zu Kultur verschieden. Das Museum der Völker in Schwaz setzt sich in seiner aktuellen Ausstellung mit diesen Fragen auseinander und begibt sich auf Spurensuche: bei den Völkern in Ghana, Togo, Nigeria, auf Sulawesi, aber auch bei den Tirolern in Tirol… Die Schau "Unvergessen machen" läuft noch bis 4. November im Museum der Völker in Schwaz.

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Theater an der Wien
Klangraum im Herbst
Museum der Völker Schwaz

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