Günter Brus vor Fotos seiner Aktionen

ORF/JOSEPH SCHIMMER

"Amor und Amok"

Der Schriftsteller und Zeichner Günter Brus. Zum 80.Geburtstag

Sein Ruf als "Aktionist" ist legendär. Auch als Zeichner kennt man Günter Brus. Weniger bekannt ist der Schriftsteller Günter Brus, der mit seinem Roman "Irrwisch" ein irritierendes Beispiel avantgardistischer experimenteller Literatur veröffentlicht hat. "Die Geheimnisträger" und "Amor und Amok" heißen zwei weitere Romane des vielseitigen Künstlers.

Am 27. September feiert er seinen 80.Geburtstag.
Geboren 1938 in Ardning in der Steiermark besuchte Günter Brus von 1957 bis 1960 die Akademie für angewandte Kunst in Wien.1964 begründete er mit Otto Mühl, Hermann Nitsch und Rudolf Schwarzkogler den "Wiener Aktionismus".
Ihm gelinge in seinem Werk eine "quecksilberhafte Korrespondenz mit dem eigenen Bewusstsein" schreibt sein Freund Gerhard Roth über die Arbeiten von Günter Brus. Was er zeige, seien "Stücke rigorosester Privatheit".
Ein Besuch bei Günter Brus in Graz.

Gestaltung: Heinz Janisch

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Universalmuseum Joanneum

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